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==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==
Entlang der Straße befinden sich hauptsächlich Wohnhäuser. Insbesondere jene, die auf der östlichen Straßenseite zwischen Am Markt und Am Alten Siel liegen spiegeln den einstigen Charakter der heute mit Wohnblocks überbauten Siedlung rund um die [[Kirchstraße]] und [[Sielstraße]] wider. Die Westseite konnte erst nach 1929 nach Fertigstellung des [[Leybuchtsiel | Leybuchtsiels]] bebaut werden, denn das niedrig gelegene Land war nicht sturmflutsicher. Im Hypothekenbuch ist zu lesen: ''"Sämtliche Einwohner bey der Burggrafte sind schuldig zu laufen, wohin der [[Amtsverwalter]] zu Norden die zu senden nötig findet. Was über 2 Meilen ist, wird ihnen bezahlet, als wenn etwa einer nach Wittmund zu schicken wäre, so wird ihm wegen der dritten Meile das Bothenlohn gegeben."''.<ref name=":0" /><ref>Schreiber, Gretje (1999): Norder Häuser, Bewohner Burggraben, Hooge Riege, Mennonitenlohne (I), in: Ostfriesischer Kurier 31.Juli / 1. August 1999, S. 7 mit Ergänzungen</ref>
Entlang der Straße befinden sich hauptsächlich Wohnhäuser. Insbesondere jene, die auf der östlichen Straßenseite zwischen Am Markt und Am Alten Siel liegen spiegeln den einstigen Charakter der heute mit Wohnblocks überbauten Siedlung rund um die [[Kirchstraße]] und [[Sielstraße]] wider. Die Westseite konnte erst nach 1929 nach Fertigstellung des [[Leybuchtsiel | Leybuchtsiels]] bebaut werden, denn das niedrig gelegene Land war nicht sturmflutsicher. Im Hypothekenbuch ist zu lesen: ''"Sämtliche Einwohner bey der Burggrafte sind schuldig zu laufen, wohin der [[Amtsverwalter]] zu Norden die zu senden nötig findet. Was über 2 Meilen ist, wird ihnen bezahlet, als wenn etwa einer nach Wittmund zu schicken wäre, so wird ihm wegen der dritten Meile das Bothenlohn gegeben."''.<ref name=":0" /><ref>Schreiber, Gretje (1999): Norder Häuser, Bewohner Burggraben, Hooge Riege, Mennonitenlohne (I), in: Ostfriesischer Kurier 31.Juli / 1. August 1999, S. 7 mit Ergänzungen</ref>
==Trivia==
Zwischen den Häusern 15 und 16 befand sich früher eine etwa 70 Meter lange Lohne, die den Burggraben mit der [[Kirchstraße]] verband. Diese gerade einmal 0,67 Meter breite Lohne erhielt ihren unrühmlichen Namen durch Hunde, die dort ihre Notdurft verrichteten. Trotzdem war sie eine sehr frequentierte Lohne und ebenso wie [[Steenbalgen]], die [[Coneruslohne]] und die [[Große Lohne]] eine wichtige Querverbindung zwischen dem [[Neuer Weg|Neuen Weg]] und den westlichen Stadtvierteln.<ref>Undatierter Bericht im Ostfriesischen Kurier, zur Verfügung gestellt von Claus Herlyn</ref>


==Galerie==
==Galerie==