Friedenskirche

{{#multimaps: Title = Friedenskirche Text = Kirche in Süderneuland I center = 53.582605336998974, 7.2146107902653 circle = 53.582605336998974, 7.2146107902653 : 65 zoom = 17 width = 300px height = 300px

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Basisdaten
Entstehungszeit 1963-1964
Erbauer Kirchengemeinde Süderneuland
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Siedlungsweg 1

26506 Norden

Die Friedenskirche ist die Kirche von Süderneuland I. Errichtet wurde sie in einfacher Ziegelsteinbauweise um 1960. Die Gemeinde der Friedenskirche Süderneuland darf nicht mit der Friedensgemeinde Norden verwechselt werden, ebenso wenig mit der ebenfalls Friedenskirche in Norddeich, die zum Sozialwerk Nazareth gehört.

Geschichte

Seit Beginn der Besiedlung des Süderneulandes ab der Mitte des 16. Jahrhunderts gab es über Jahrhunderte keine Kirche im Ort. Die Bewohner Süderneulands mussten in die ihrer Konfession entsprechende Kirche in Norden pilgern, um den Gottesdienst zu besuchen.

Mit dem deutlichen Bevölkerungswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Bedarf für eine eigene Kirche größer. Kurze Zeit nach dem Bau der Gnadenkirche in Tidofeld, der aus denselben Gründen notwendig wurde, wurde die Friedenskirche mitsamt Glockenturm in Süderneuland ab 1963 anhand von Bauplänen des Norder Architekten Hans-Heiner Ulrichs errichtet und ein Jahr später eingeweiht. Das zur Kirche gehörende Gemeindehaus wurde bereits 1960 fertiggestellt.

Sowohl Gemeinde als auch Kirche bestehen bis heute fort.

Beschreibung

Die Kirche ist ein schlichter, nordöstlich ausgerichteter Rechteckbau, bei dem vorwiegend Ziegelsteine verwendet wurde. Der Bau wird durch ein Satteldach bedeckt. An der Südostseite befinden sich ein Sakristeianbau. Die horizontalen Fensterbänder befinden sich beidseitig unmittelbar unterhalb der Dachtraufe, bodentiefe Fensterfläche weist lediglich die Nordwestseite (Altarraum) auf. Im Inneren wurde der Dachstuhl offen gestaltet und die Deckenflächen holzverschalt. Die Giebelwände sind verklinkert. Im westlichen Innenteil befindet sich eine Empore.

Auch der (freistehende) Glockenturm ist in einfacher, quadratischer Ziegelsteinbauweise errichtet. Im Bereich der Glocke befindet sich eine gitterähnliche Verkleidung zum Schutz der Glocke vor Witterungseinflüssen und zur Vogelabwehr.

Quellenverzeichnis

Siehe auch