Heitsweg | |
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| Basisdaten | |
| Stadtteil/-viertel | Ekel |
| Erschließungsjahr | vor 1895 |
| Namensgebung | vor 1895 |
| Historische Namen | keine |
Der Heitsweg ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt nördlich an die Schulstraße bzw. den Ekeler Weg, wo sie an dieser Kreuzung auch nördlich auf den Looger Weg trifft. Südlich grenzt der Heitsweg an die Osterstraße. Westliche Nebenstraße sind der Lange Pfad sowie der Wiesenweg. Über eine Lohne in der südlichen Hälfte der Straße kann man auch gen Osten zur Schützenstraße gelangen.

Geschichte
Herkunft des Namens
Der Straßenname, der ausschließlich an dieser Stelle vorkommt, geht höchstwahrscheinlich auf den schon in frühen Zeiten seltenen altfriesischen Vornamen Heit oder Heitet zurück (zur Herleitung vgl. Lütet, Namensgeber von Lütetsburg, niederdeutsch Lütsborg oder Lützborg). Wie genau die angenommene Person eines Heit im Zusammenhang mit der Straße stand, kann nicht mehr nachvollzogen werden, vermutlich handelte es sich um den Besitzer einer Hofstelle oder des Weidelandes.
Entwicklung
Die Straße, deren Verlauf zuerst im Vermessungsplan der Stadt Norden von 1858 genau ersichtlich ist, wird als Weg wohl bereit seit Jahrhunderten verwendet und ist ebenfalls auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 verzeichnet.[1] Durch seine Lage am Rande der Norder Geestinsel handelte es sich um eine Sandstraße, eine Befestigung kann erst für das 20. Jahrhundert angenommen werden. Einige der aus der mutmaßlichen Erschließungszeit stammenden, noch vorhandenen Häuser wurden in lockerer Bebauungsweise wahrscheinlich in der Zeit um 1920 errichtet, in den 1960 Jahren wurden die Baulücken schließlich nach und nach geschlossen. 1990 wurde der letzte, verfallene landwirtschaftliche Hof am Heitsweg nahe der Abzweigung zum Wiesenweg abgerissen.
Gebäude und Plätze
Ursprünglich ein Feldweg mit vereinzelten Bauernhöfen, wurden um 1900 bereits Einfamilienhäuser vorwiegend im südlichen Teil errichtet. Das ländliche Gepräge behielt die Umgebung bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Höfe wurden nach und nach abgetragen, das Land zu Bauland umgewidmet. Der Heitsweg besteht heute überwiegend aus Einfamilienhäusern in geschlossener Bebauung. Ungefähr an der Ecke zur Osterstraße befindet sich einer der beiden Parkplätze der Oberschule. Das Gelände der Schule liegt zwischen dem westlichen Bereich des Heitsweg zwischen Osterstraße und Wiesenweg.
Galerie
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Hofstelle am Heitsweg, um 1980.
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Letzter verfallener Hof, 1990.
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Der Heitsweg auf dem Stadtplan von 1858, rot markiert.
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Heitsweg um 1930 als Sandstraße, Blick nach Nordwest zur Schulstraße.
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)