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Als die königliche Landdrostei bzw. die Planer die Stadt für den Straßenausbau verstärkt zur Kasse bitten wollte, führte dies in Politik und Verwaltung zu Uneinigkeit, die sich der Lütetsburger Graf zueigen machen wollte und bei der Landdrostei die Verlegung der Bundesstraße möglichst eng an [[Bargebur]] zu erwirken, das damals noch zu Lütetsburg gehörte. Erst nachdem 220 angesehen Bürger den [[Magistrat]] aufforderten, die geforderten 4.000 Taler aufzubringen, beschloss man dies am 18. Juli 1845. Im September erfolgte dann die Antwort der Landdrostei.<ref>Klein, Walter (1950): Die Brücke über das Galgentief in Norden (Ostfriesland). Ihre Entstehung im Jahre 1848 und ihre Erneuerung im Jahre 1950, Norden, S. 2</ref>
Als die königliche Landdrostei bzw. die Planer die Stadt für den Straßenausbau verstärkt zur Kasse bitten wollte, führte dies in Politik und Verwaltung zu Uneinigkeit, die sich der Lütetsburger Graf zueigen machen wollte und bei der Landdrostei die Verlegung der Bundesstraße möglichst eng an [[Bargebur]] zu erwirken, das damals noch zu Lütetsburg gehörte. Erst nachdem 220 angesehen Bürger den [[Magistrat]] aufforderten, die geforderten 4.000 Taler aufzubringen, beschloss man dies am 18. Juli 1845. Im September erfolgte dann die Antwort der Landdrostei.<ref>Klein, Walter (1950): Die Brücke über das Galgentief in Norden (Ostfriesland). Ihre Entstehung im Jahre 1848 und ihre Erneuerung im Jahre 1950, Norden, S. 2</ref>


Für den Bau der Chaussee müsste das [[Haus Uken|Uken'sche Haus]] am südlichen Neuen Weg weichen.
Für den Bau der Chaussee musste das [[Haus Uken|Uken'sche Haus]] am südlichen Neuen Weg weichen.
 
[[Datei:Bahnhofstraße Bundesstraße Umgehungsstraße Bau 01 05 2009 02.jpg|mini|Bau der [[Umgehungsstraße]] (2009). Hier erkennbar ist der alte Kopfsteinpflaster der historischen Chaussee, über den die neue Teerdecke aufgebracht wurde.]]
Für den Anschluss an das Telegrafennetz wurden die Leitungen neben der Chaussee verlegt. Trotz aller Schwierigkeiten konnte nach einer Bauzeit von etwas mehr als zweieinhalb Monaten am 28. Juni 1858 die einadrige Telegrafenleitung von Emden über Norden nach Norderney wie geplant rechtzeitig zur Sommersaison in Betrieb genommen werden. Damit hatte Norden im Sommer 1858 erstmals eine Telegrafenstation bekommen, die Postbeamte im [[Postamt]] bedienten.<ref>Bourdeaux, Jürgen (2020): Peter Bourdeaux. Kaufmann und Telegrafist in Norden, Bad Mergentheim, S. 35</ref>
Für den Anschluss an das Telegrafennetz wurden die Leitungen neben der Chaussee verlegt. Trotz aller Schwierigkeiten konnte nach einer Bauzeit von etwas mehr als zweieinhalb Monaten am 28. Juni 1858 die einadrige Telegrafenleitung von Emden über Norden nach Norderney wie geplant rechtzeitig zur Sommersaison in Betrieb genommen werden. Damit hatte Norden im Sommer 1858 erstmals eine Telegrafenstation bekommen, die Postbeamte im [[Postamt]] bedienten.<ref>Bourdeaux, Jürgen (2020): Peter Bourdeaux. Kaufmann und Telegrafist in Norden, Bad Mergentheim, S. 35</ref>