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Einhergehend mit der Gründung der [[Norder Fehngesellschaft]] im Jahr 1794 entstand auch der [[Berumerfehnkanal]], der von [[Norderfehn]] (heute Berumerfehn) bis in den Hafen führte. So wurde der Hafen fortan auch von Torfkähnen angesteuert und stellte die Versorgung der Stadt mit dem damals wichtigsten Brennmaterial sicher, das bis dahin umständlich und kostenintensiv aus den Niederlanden und dem Saterland beschafft werden musste.
Einhergehend mit der Gründung der [[Norder Fehngesellschaft]] im Jahr 1794 entstand auch der [[Berumerfehnkanal]], der von [[Norderfehn]] (heute Berumerfehn) bis in den Hafen führte. So wurde der Hafen fortan auch von Torfkähnen angesteuert und stellte die Versorgung der Stadt mit dem damals wichtigsten Brennmaterial sicher, das bis dahin umständlich und kostenintensiv aus den Niederlanden und dem Saterland beschafft werden musste.
Spätestens aber der Mitte des 19. Jahrhunderts verfügte der Norder Hafen über gute Schiffsanbindungen von und nach England, was vermutlich auf die verwandschaftlichen Beziehungen zum Königreich Hannover, zu dem Ostfriesland seinerzeit gehörte, zurückzuführen ist. Dieser Umstand begünstigte die Gründung der Norder [[Eisenhütte]] durch den westfälischen Kaufmann [[Julius Meyer]]. England war seinerzeit eine internationale Eisen- und Stahlhochburg.<ref>WirtA NW WAN F 19</ref>


Ungefähr mit dem Bau des [[Altes Zollhaus|bis heute erhaltenen Zollhauses]] im Jahr 1857 ging wahrscheinlich auch der Bau des [[Zollhaus (Westermarsch I)|Zollhauses in Westermarsch I]] und des [[Zollwachthaus|dortigen Zollwachthauses]] einher. Hier wurden die Waren unter Siegel gelegt und dann später beim Zollhaus in Norden abschließend verzollt. Das Alte Zollhaus zeugt mit seinem außergewöhnlichen Detailreichtum vom einstigen Wohlstand der Stadt. Im Zollhaus entstanden, wie früher allgemein üblich, auch Möglichkeiten zur Beherbung und Bewirtung der Seefahrer und Reisenden.
Ungefähr mit dem Bau des [[Altes Zollhaus|bis heute erhaltenen Zollhauses]] im Jahr 1857 ging wahrscheinlich auch der Bau des [[Zollhaus (Westermarsch I)|Zollhauses in Westermarsch I]] und des [[Zollwachthaus|dortigen Zollwachthauses]] einher. Hier wurden die Waren unter Siegel gelegt und dann später beim Zollhaus in Norden abschließend verzollt. Das Alte Zollhaus zeugt mit seinem außergewöhnlichen Detailreichtum vom einstigen Wohlstand der Stadt. Im Zollhaus entstanden, wie früher allgemein üblich, auch Möglichkeiten zur Beherbung und Bewirtung der Seefahrer und Reisenden.
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Im Herbst 2008 wurde eine neue Steganlage eingerichtet, in 2009 folgte die Reparatur des alten Signalmastes, an dem seitdem wieder die alte Norder Hafenflagge weht.
Im Herbst 2008 wurde eine neue Steganlage eingerichtet, in 2009 folgte die Reparatur des alten Signalmastes, an dem seitdem wieder die alte Norder Hafenflagge weht.
==Einzelnachweise==
<references/>


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==