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==Geschichte==
==Geschichte==
Das Gebäude wurde frühestens nach 1617 errichtet, da sich hier zuvor der das Grundstück mit einschließende Vorgängerbau des [[Engenahof|Engenahofs]] befand. Erstmals erwähnt wird das Haus mit seinem bis heute erhaltenen Namen im Norder Bürgerbuch am 2. Dezember 1642.<ref name=":1" /> Eine weitere Erwähnung findet sich im Jahre 1654.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 47</ref>
Das Gebäude wurde frühestens nach 1617 errichtet, da sich hier zuvor der das Grundstück mit einschließende Vorgängerbau des [[Engenahof|Engenahofs]] befand. Erstmals erwähnt wird das Haus mit seinem bis heute erhaltenen Namen im Norder Bürgerbuch am 2. Dezember 1642.<ref name=":1">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 30</ref> Eine weitere Erwähnung findet sich im Jahre 1654.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 47</ref>


1694 wird das durch [[Jean Rogeau Wermelskirchen]], dem Sohn des Erbauers und Namensgebers [[Jacobus Wermelskirchen|Jacobus "Monsieur" Wermelskirchen]], der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] als Pfarrhaus vermacht, da sein Vater dies so testamentarisch vor seinem Tode verfügte.<ref name=":1">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 30</ref><ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 98</ref> So soll auch weiterer Familienbesitz an verschiedene Norder Bürger gelangt sein. Pastor Rösing soll demnach eine Bibel mit silbernem Verschluss erhalten, der Kantor Rose sechs Taler geerbt haben.<ref name=":2" />  
1694 wird das durch [[Jean Rogeau Wermelskirchen]], dem Sohn des Erbauers und Namensgebers [[Jacobus Wermelskirchen|Jacobus "Monsieur" Wermelskirchen]], der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] als Wohnhaus für den Pastoren vermacht, da sein Vater dies so testamentarisch vor seinem Tode verfügte.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 98</ref><ref>Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 12</ref> So soll auch weiterer Familienbesitz an verschiedene Norder Bürger gelangt sein. Pastor Rösing soll demnach eine Bibel mit silbernem Verschluss erhalten, der Kantor Rose sechs Taler geerbt haben.<ref name=":2" />  


Historisch gehörte das Grundstück des Haus Monsieur, wie auch die später errichtete [[Holzhandlung Frericks]], zum [[Engenahof]]. Die Familie Wermelskirchen war wahrscheinlich mit [[Erhard Lüppena]], Erbauer des vorgenannten Gebäudes verwandt und könnte so an das Grundstück in begehrenswerter Lage gelangt sein.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 30</ref>
Historisch gehörte das Grundstück des Haus Monsieur, wie auch die später errichtete [[Holzhandlung Frericks]], zum [[Engenahof]]. Die Familie Wermelskirchen war wahrscheinlich mit [[Erhard Lüppena]], Erbauer des vorgenannten Gebäudes verwandt und könnte so an das Grundstück in begehrenswerter Lage gelangt sein.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 30</ref>