Alte Mühlenbrücke: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Datei:Alte Mühlenbrücke Doornkaat Doornkaatflasche Fremersches Haus Fremer 1962 01.jpg|Blick gen Norden mit dem [[Fremersches Haus|Fremerschen Haus]] (rechts). Aufnahme aus dem Jahr 1962.
Datei:Alte Mühlenbrücke Doornkaat Doornkaatflasche Fremersches Haus Fremer 1962 01.jpg|Blick gen Norden mit dem [[Fremersches Haus|Fremerschen Haus]] (rechts). Aufnahme aus dem Jahr 1962.
Datei:Neuer Weg Alte Mühlenbrücke 13 10 2004.JPG|Aufnahme vom 13. Oktober 2004.
Datei:Neuer Weg Alte Mühlenbrücke 13 10 2004.JPG|Aufnahme vom 13. Oktober 2004.
Datei:Neuer Weg Alte Mühlenbrücke 09 05 2021.JPG|Aufnahme vom 9. Mai 2021.
Datei:Neuer Weg Alte Mühlenbrücke 11 12 2011.JPG|Aufnahme vom 11. Dezember 2011.
Datei:Neuer Weg Alte Mühlenbrücke 11 12 2011.JPG|Aufnahme vom 11. Dezember 2011.
Datei:Neuer Weg Alte Mühlenbrücke 15 11 2010.JPG|Aufnahme vom 15. November 2010.
Datei:Neuer Weg Alte Mühlenbrücke 15 11 2010.JPG|Aufnahme vom 15. November 2010.

Version vom 14. Juli 2022, 12:09 Uhr

Alte Mühlenbrücke

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Basisdaten
Entstehungszeit 1848-1849 (1950)
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Neuer Weg /

Popke-Fegter-Platz

Die (Alte) Mühlenbrücke (auch: Bahnhofsbrücke) verbindet den südlichen Neuen Weg mit dem Popke-Fegter-Platz bzw. früher der Bahnhofstraße bzw. Chaussee über das Galgentief. Ihren Namen hat sie von anliegenden den Zwillingsmühlen erhalten. Sie ist das ältere Pendant zur weiter südwestlich verlaufenden Neuen Mühlenbrücke.

Geschichte

Auch wenn die Brücke im Laufe der Jahrzehnte mehrfach renoviert wurde, geht sie im Kern auf eine um 1848 erbaute Brücke zurück, die hier die Bundesstraße (Chaussee) mit dem Neuen Weg geplant werden sollte. Bis dahin war dieser eine Sackgasse bzw. hatte nur nach links und rechts Anbindung an die Dammstraße sowie die Brückstraße, die bis dahin das südliche Einfallstor der Stadt war.[1]

Anwohner befürchteten beim Bau der Brücke, dass diese eine derartige Höhe erreichen würde, dass ihre Häuser nach Fertigstellung des Baus unterhalb der Brücke liegen und diese damit im Wert sinken würden. Die Bedenken fanden ebenso wenig Beachtung wie jene der Norder Fehngesellschaft, die sich für eine hölzerne bzw. drehbare Brücke einsetzten. Stattdessen wurde sie starr errichtet und mit Klinkersteinen bepflastert.[1]

Während des Zweiten Weltkriegs entging die Brücke nur knapp ihrer Zerstörung. Fanatiker hatten diese noch in den letzten Kriegstagen mit Sprengstoff versehen, um sie vor dem Überqueren der herannahenden Alliierten zu sprengen.[2]

Mit dem Bau der Neuen Mühlenbrücke kommt es zu einer deutlichen Entlastung der alten Brücke, die 1950 letztmalig erneuert und am 16. August des Jahres eingeweiht wurde.[3] Im Zuge der Fertigstellung des Norder Tors ab 2012 wurde sie für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt, da der Popke-Fegter-Platz als Fußgängerzone ausgewiesen wird und immer wieder Kraftfahrzeuge die baufällige Brücke befuhren - insbesondere Lieferanten und ein im Norder Tor ansässiger, uneinsichtiger Gastronom mit seinem schweren SUV. Ab 2017 sperrte man die Brücke schließlich zusätzlich mit Verkehrspollern ab, da durch die Verkehrszeichen allein keine Verbesserung der Lage eintrat.

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 124
  2. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 43
  3. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 25

Siehe auch