Schulzentrum Ekel

Aus Norder Stadtgeschichte
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Schulzentrum Ekel

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Basisdaten
Entstehungszeit 1969 - 1970
Erbauer Landkreis Norden
Bauweise Ziegelsteinbau u.a.
Entwidmung -
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Osterstraße 50

26506 Norden

Im Schulzentrum Ekel befand sich seit 1970 zunächst die (Kreis-)Realschule Norden, seit 1980 bis 2005 zusätzlich eine Orientierungsstufe. Seit dem 1. August 2011 wird der Schulbetrieb als Oberschule fortgeführt, nachdem die sich im Schulzentrum Wildbahn befindliche Hauptschule und die Realschule zusammengefasst wurden. Vorläufer der Realschule war die Gräfin-Theda-Schule an der Gartenstraße.

Neben dem Schulbetrieb hat das Schulzentrum Ekel eine zentrale Bedeutung für das kulturelle Leben in Norden. So benutzt unter anderem die Niederdeutsche Bühne, den im Gebäudekomplex befindlichen Theatersaal, für ihre Auftritte.

Geschichte

Durch stark gestiegene Schülerzahlen kam es zu einer akuten Raumnot an der 1912 erbauten und eigentlich nur für 200 Schüler geplanten Gräfin-Theda-Schule an der Gartenstraße. Ein Neubau scheiterte jedoch lange an der Finanzierung, bis sich der (damals noch finanzstarke) Landkreis Norden 1967 zum Bau eines neuen Schulzentrums bereiterklärte. Am 11. Februar 1970 wurde der Bau nach kurzer Bauzeit feierlich eingeweiht.[1] Schulleiter war zu dieser Zeit der bekannte Norder Heimatforscher Gerhard Canzler.

Bereits zu Beginn der 1970er Jahre stieg die Schülerzahl auf über 1000 an, sodass 1975 vier weitere Klassenräume angebaut wurden. 1980 zog die "Orientierungsstufe II" in einen neu errichteten Anbau als eigenständige Schulform ein. Am 1. Mai des Jahres wird die Schulträgerschaft vom Landkreis Aurich auf die Stadt Norden übertragen.[2]

1993 wird der Theatersaal umfassend renoviert und modernisiert. Ein Jahr später wird in Richtung Heitsweg ein Busparkplatz und eine Freizeitsportanlage errichtet. Die Schülerzahlen waren zwischenzeitlich auf unter 400 gefallen, da in Marienhafe und Hage ähnliche Schulformen eingerichtet wurden, wodurch sich der Einzugsbereich verkleinerte.[2] Seit 1999 verfügt die Schule erstmals über einen Zugang zum Internet und wurde 2002 mit 30 Rechnern für den Schulunterricht ausgestattet. Den ersten Computer hatte die Schule jedoch bereits in den 1980er Jahren: Einen "Schneider 1640", an dem die Schüler das Programmieren erlernen konnten.[3]

Schuldirektoren

Zeitraum Vollständiger Name
1970 - 1986 Gerhard Canzler
1986 - 2001 Gerhard Neubacher
2001 - Ernst Brunken

Schülerzahlen

Schuljahr Anzahl
1974 1041
1985 785
1994 391
2000 474

Literatur

  • Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 116-120

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 116
  2. 2,0 2,1 Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 117
  3. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 118

Siehe auch