Alte Mühlenbrücke

Aus Norder Stadtgeschichte
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Alte Mühlenbrücke

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Basisdaten
Entstehungszeit 1848 - 1849 (1932)
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Neuer Weg /

Popke-Fegter-Platz

Die (Alte) Mühlenbrücke verbindet den südlichen Neuen Weg mit dem Popke-Fegter-Platz bzw. früher der Bahnhofstraße bzw. Chaussee über das Galgentief. Ihren Namen hat sie von anliegenden den Zwillingsmühlen erhalten. Sie ist das ältere Pendant zur weiter südwestlich verlaufenden Neuen Mühlenbrücke.

Geschichte

Die Alte Mühlenbrücke über das Galgentief im Jahre 1908. Im Hintergrund der Neue Weg.

Auch wenn die Brücke im Laufe der Jahrzehnte mehrfach renoviert wurde, geht sie im Kern auf eine um 1848 erbaute Brücke zurück, die hier die Bundesstraße (Chaussee) mit dem Neuen Weg geplant werden sollte. Bis dahin war dieser eine Sackgasse bzw. hatte nur nach links und rechts Anbindung an die Dammstraße sowie die Brückstraße, die bis dahin das südliche Einfallstor der Stadt war.[1]

Anwohner befürchteten beim Bau der Brücke, dass diese eine derartige Höhe erreichen würde, dass ihre Häuser nach Fertigstellung des Baus unterhalb der Brücke liegen und diese damit im Wert sinken würden. Die Bedenken fanden ebenso wenig Beachtung wie jene der Norder Fehngesellschaft, die sich für eine hölzerne bzw. drehbare Brücke einsetzten. Stattdessen wurde sie starr errichtet und mit Klinkersteinen bepflastert.[1]

1932 wurde die Mühlenbrücke erneuert, kurz nachdem auch das Zweite Siel am Norder Hafen abgebrochen wurde.[2] Mit dem Bau der Neuen Mühlenbrücke im Jahre 1950 kommt es zu einer deutlichen Entlastung der alten Brücke. Im Zuge der Fertigstellung des Norder Tors ab 2012 wird sie für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt, da der Popke-Fegter-Platz als Fußgängerzone ausgewiesen wird und immer wieder Fahrzeuge die baufällige Brücke befuhren - insbesondere ein im Norder Tor ansässiger, uneinsichtiger Gastronom mit seinem schweren SUV. Ab 2017 sperrte man die Brücke schließlich zusätzlich mit Verkehrspollern ab, da durch die Verkehrszeichen allein keine Verbesserung der Lage eintrat.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 124
  2. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 25

Siehe auch