Bahnhofstraße

Aus Norder Stadtgeschichte
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Bahnhofstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Süderneuland I
Erschließungsjahr um 1895
Namensgebung um 1895
Historische Namen keine

Die Bahnhofstraße ist eine Landesstraße (L27) in Norden und liegt im Stadtviertel Süderneuland I. Die Straße grenzt nordwestlich an den Burggraben und südöstlich an die Bundesstraße. Zuvor geht gen Südwesten die Wurzeldeicher Straße ab. Westlich grenzen Am Fridericussiel, der Evensweg, der Addinggaster Weg und zweifach Am Jugendheim an. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite grenzt nur Im Horst an.

Geschichte

Herkunft des Namens

Wie der Name bereits erahnen lässt, befindet sich hier der städtische Bahnhof.

Entwicklung

Die Bahnhofstraße existiert erst seit dem Bau des Norder Bahnhofs zum Ende des 19. Jahrhunderts. Bis dahin war der Hauptverbindungsweg der parallel verlaufende Alte Postweg (heute Verschönerungsweg u.a.). Bis zum Bau der Umgehungsstraße in gerader Linie auf die Bundesstraße zu. Die heutige, kurvenartige Verkehrsführung existiert erst seitdem. Der östliche Teil der damaligen Bahnhofstraße trägt heute den Namen Altenbürgerlande.

Im Rahmen der Bauplanungen zum neuen Norder Bahnhof gab es Überlegungen, die Bahnhofstraße wieder in ihrer ursprünglichen Form alleeartig zu bepflanzen.[1] Das Vorhaben wurde jedoch nicht umgesetzt.

Eine weitere Umgestaltung erfolgte mit Baubeginn des Norder Tors im Jahr 2011. Bis dahin hatte die Bahnhofstraße eine direkte Verbindung mit der Brückstraße. Die Durchfahrt war jedoch durch Betonpoller für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr versperrt. Neben einem Laden für Babybedarf befanden sich hier auch ein ALDI. Südöstlich gegenüber befand sich das Gelände des Norder Meliorationsverbands.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, von denen einige zu den bedeutendsten Stadtvillen der Stadt gehören. Diese wurden vorwiegend von wohlhabenden Bauern der Norder Umlandgemeinden errichtet. Noch in der Zeit um 1895 befanden sich hier nur zehn Wohnhäuser.[2]

Etwa mittig befindet sich der Bahnhof mit dazugehörigen zentralem Omnibusbahnhof (kurz: ZOB).

Im nordwestlichen Teil der Straße befindet sich die alte Deichmühle. Nordöstlich gegenüber befindet sich die Frisiamühle.

An der Gabelung zu Im Horst befindet sich das Anfang 2012 fertiggestellte Einkaufszentrum "Norder Tor".

Desweiteren haben hier ein Heizungsbaumeister, ein Klempnermeister, ein Versicherungsmakler, zwei Fast Food-Restaurants, ein kleines Fitnessstudiu, ein BMW-Vertragshändler und eine Beratungsstelle des Landkreises Aurich ihren Sitz.

Einzelnachweise

  1. Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 15. Februar 2006, abgerufen am 26. April 2021
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch