Müntinga'sche Mühle
Müntinga'sche Mühle | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1805 | |||||||
| Erbauer | Albert Eden Alberts | |||||||
| Bauweise | Galerieholländer | |||||||
| Erhaltungszustand | um 1929 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | Neuer Weg 17
26506 Norden | |||||||
Die Müntinga'sche Mühle (auch: Hohe Mühle) war eine Windmühle in der Innenstadt von Norden, die sich zwischen dem Neuer Weg 17 und der Große Hinterlohne (gegenüber von Schienfatt) befand.
Geschichte
Die Mühle wurde 1805 im Auftrag des Großkaufmanns Albert Eden Alberts errichtet. Von 1856 bis 1914 befand sie sich im Besitz der namensgebende Familie Müntinga.[1] Letzter Besitzer der funktionsfähigen Mühle war Gerhard Müntinga.[2] Vermutlich weil die zunehmende Bebauung einen weiteren Betrieb durch mangelnden Wind unwirtschaftlich machte, wurde sie 1919 stillgelegt und in dieser Zeit wohl auch bereits bis auf den Stumpf abgebrochen, da hier 1929 die erste Norder Filiale der Oldenburgischen Landesbank errichtet wurde, in die 1934 die Raiffeisenbank-Volksbank zog.[2] Das ehemalige Wohnhaus der Mühle wurde in den Baukomplex mit einbezogen.[1]
Das zur Mühle gehörende Packhaus wurde Mitte der 1960er Jahre abgebrochen.[3] Der noch bis 1972 bestehende Mühlenstumpf musste 1972 der Erweiterung der Parkflächen weichen.[1]