Zuckerpolderstraße

Aus Norder Stadtgeschichte
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Zuckerpolderstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr vor 1895
Namensgebung um 1950
Historische Namen unbekannt

Die Zuckerpolderstraße ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden, wobei weite Teile auch Vierzig Diemat tangieren. Sie grenzt nördlich an die Knyphausenstraße und südöstlich an Am Norder Tief. Nordöstliche Nebenstraßen sind die Radbodstraße, die Fritz-Reuter-Straße, die Hermann-Allmers-Straße und die Berend-de-Vries-Straße, südwestliche die Störtebekerstraße, die Bürgermeister-Fischer-Straße und die Bürgermeister-Peters-Straße. Gekreuzt wird die Zuckerpolderstraße in ihrem nördlichen Arm von der Manningastraße. Der südliche Teil der Straße durchläuft das Stadtviertel Vierzig Diemat.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgebend ist der Zuckerpolder, ein Polder, der 1774 dem Meer entrissen wurde. Die Zuckerpolderstraße führt - mehr oder weniger - direkt gen Süden auf ihn zu. Heute befinden sich östlich dieses Polders unter anderem der städtische Bauhof und das Klärwerk. Der Zuckerpolder wiederum erhielt seinen Namen von einer Zuckerraffinerie, die von 1777 bis 1784 existierte und nach schweren Sturmfluten wieder abgebrochen werden musste.[1]

Entwicklung

Mindestens seit etwa 1895 hat sich der Straßenverlauf weitestgehend nicht geändert.[2] Eine Existenz der Straße vor dieser Zeit ist damit nachweisbar, sie dürfte jedoch bereits wesentlich älter sein. Ihren Namen hat sie wohl in den 1950er Jahren erhalten.[3]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern. Besonders im Bereich Vierzig Diemat überwiegen Mehrfamilienhäuser und (ehemalige) Sozialbauten.

Einzelnachweise

  1. Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  3. Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 79

Siehe auch