Baracke (Schulstraße) | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Baracke (Schulstraße) | Text = Gebäude in Norden | center = 53.59870372461077, 7.203392097151675 | circle = 53.59870372461077, 7.203392097151675 : 40 | zoom = 16 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | zwischen 1933 und 1945 | |||||||
| Erbauer | Wehrmacht | |||||||
| Bauweise | Holzbaracke | |||||||
| Erhaltungszustand | um 1969 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | Schulstraße 61
26506 Norden | |||||||
Eine Baracke hat es auch an der Schulstraße gegeben. Während des Ersten und besonders des Zweiten Weltkriegs wurden, wie vielerorts, auch in Norden mehrere (hölzerne) Baracken errichtet, die zumeist als Lazarett für Kriegsverwundete oder als Soldatenunterkünfte dienten. Die einzige erhaltene dieser Baracken ist das heutige Vereinsheim an der Kastanienallee.
Nach Kriegsende wurden drei Räume in der Baracke für den Unterricht der überfüllten Zingelschule genutzt.[1] Die Baracke befand sich nahe des alten Feuerwehrhauses.[2] In der Nachkriegszeit fand hier der Unterricht der Pestalozzischule statt, da die eigentlichen Schulräume noch als Lazarett dienten.[3]
Ab 1958 wurde in unmittelbarer Nähe die Berufsschule erbaut, ein Abriss erfolgte jedoch nicht. Auf einer Aufnahme vom Februar 1958 ist die Baracke noch bei den beginnenden Bauarbeiten zu erkennen.[4] Bis zum Neubau des Schulzentrums in Ekel diente sie noch der Gräfin-Theda-Schule als Ausweichklassenraum, da diese durch einen starken Anstieg der Schülerzahlen überfüllt war.[5] Es ist daher davon auszugehen, dass sie um 1969, spätestens jedoch 1974, als auf dem Grund die Feuerwehrtechnische Zentrale errichtet wurde, abgebrochen wurde.
Einzelnachweise
- ↑ Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 101
- ↑ Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0166008.jpg)
- ↑ Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 142
- ↑ Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0135235-8.jpg)
- ↑ Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 113