Marktplatz: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Marktplatz wurde planmäßig, nicht jedoch in einem Zuge errichtet. Vielmehr ist er über die Jahrhunderte gewachsen und bestand schon zu Zeiten der ersten (bekannten) urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 1255. Die wesentlichen Grundzüge, die geschlossene Rahmenbebabuung, stammt in ihrem Kern aus dem frühen Mittelalter. Die Giebel und Fassaden der sich weitestgehend aneinanderreihenden Gebäude zeugen von der wohlhabenden Vergangenheit der Stadt. Zu erkennen ist ein faszinierendes Spektrum von der Renaissance bis zum Neugotik. | Der Marktplatz wurde planmäßig, nicht jedoch in einem Zuge errichtet. Vielmehr ist er über die Jahrhunderte gewachsen und bestand schon zu Zeiten der ersten (bekannten) urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 1255. Die wesentlichen Grundzüge, die geschlossene Rahmenbebabuung, stammt in ihrem Kern aus dem frühen Mittelalter. Die Giebel und Fassaden der sich weitestgehend aneinanderreihenden Gebäude zeugen von der wohlhabenden Vergangenheit der Stadt. Zu erkennen ist ein faszinierendes Spektrum von der Renaissance bis zum Neugotik. | ||
Im 19. Jahrhundert bis 1921 war der Marktplatz regelmäßig Endpunkt von feierlichen Umzügen, in der Regel zu Ehren heimkehrender Soldaten oder zur Erinnerung an siegreiche Schlachten wie die Schlacht bei Sedan gegen Frankreich am 1. und 2. September 1870, deren Ausgang maßgeblich zum Sieg der Deutschen gegen die Franzosen beitrug. An den wichtigsten Hauptstraßen wurden prachtvolle Triumphbögen errichtet und die Straßenzüge mit Fahnen und Flaggen geschmückt. Auf dem Marktplatz fand dann abschließend ein großes Volksfest statt.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 24. April 2021, S. 13-16</ref> | |||
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