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Der Name Koper Sand leitet sich wahrscheinlich vom kupferfarbenen Dach (bzw. einer Hälfte) der Marienhafer Kirche ab. Sahen die Seeleute dies von ihrer aktuellen Position, liefen sie Gefahr, auf dem Koper Sand zu stranden. Der andere Teil des Marienhafer Kirchendachs war mit Schiefer (Ley) gedeckt und hat so womöglich der [[Leybucht]] ihren Namen gegeben. | |||
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Aktuelle Version vom 28. September 2026, 13:33 Uhr
Am Koper Sand | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Stadtteil/-viertel | Westermarsch II |
| Erschließungsjahr | vor 1895 |
| Namensgebung | nach 1950 |
| Historische Namen | unbekannt |
Am Koper Sand ist eine Gemeindestraße in Westermarsch II und befindet sich in der Feriensiedlung an der Grenze zu Norddeich. Die Straße grenzt nordöstlich an den Dörper Weg und im Südosten an den Muschelweg. Der Hauptteil der Straße sieht von oben betrachtet aus wie ein O, von dem zwei Nebenarme an die vorgenannten Straßen angrenzen. Ein dritter Nebenarm endet gen Südosten als Sackgasse.
Geschichte
Herkunft des Namens
Wie die meisten Straßen in dieser Feriensiedlung überlegte man sich einen möglichst norddeutsch bzw. seetypisch klingenden Namen, um den Touristen das passende Flair zu vermitteln. Hier entschied man sich für den eine Benennung nach der Sandbank Koper Sand (niederdeutsch für: Kupferner Sand), welche sich westlich von Westermarsch, südlich der Insel Juist und östlich der Insel Borkum, befindet.
Der Name Koper Sand leitet sich wahrscheinlich vom kupferfarbenen Dach (bzw. einer Hälfte) der Marienhafer Kirche ab. Sahen die Seeleute dies von ihrer aktuellen Position, liefen sie Gefahr, auf dem Koper Sand zu stranden. Der andere Teil des Marienhafer Kirchendachs war mit Schiefer (Ley) gedeckt und hat so womöglich der Leybucht ihren Namen gegeben.
Entwicklung
Historisch bildeten Am Koper Sand und der Kakteenweg eine Straße, die in den heutigen Lehmweg überging und somit bis nach Westlintel führte. Dies ist auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 noch erkennbar.[1] Der nördliche Teil gehörte zur Siedlung Fischerhausen. Im 20. Jahrhundert wurden die Straßen gesplittet und Teil der Feriensiedlung, die nun die Umgebung dominiert.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht überwiegend aus Ferienhäusern und -wohnungen. Reine Wohnhäuser findet man hier in der Gegend kaum.
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)