Alte Rettungsstation Norddeich: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17. Februar 2021, 14:42 Uhr
Alte Rettungsstation Norddeich | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1886 | |||||||
| Erbauer | Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger | |||||||
| Bauweise | verputzter Backsteinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Tunnelstraße 14
26506 Norden | |||||||
Die alte Rettungsstation Norddeich wurde von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) im Jahr 1886 eröffnet. Mit einem 7,5 Meter langem Ruderrettungsboot in der Nähe des Fährhauses sollten von hier aus die Retter in Seenot geratene Menschen nahe der Norder Küste retten. Das Boot wurde, wie damals üblich, von Pferden zum Wasser gezogen. Die Fortbewegung im Wasser selbst musste mit Muskelkraft bewerkstelligt werden.
Im Jahr 1930 wurde die Station aus unbekannten, vermutlich finanziellen Gründen geschlossen und erst 1990 wiedereröffnet. Ende der 1990er Jahre wurde eine neue Rettungsstation unmittelbar am Westhafen gebaut, da die bisherige Rettungsstation nach der Erweiterung des Norddeicher Hafens zu weit hinter der Deichlinie lag.
Seit 1985 dient die alte Rettungsstation als Museum für Seenotrettung und wird weiterhin von der DGzRS betrieben. Gängig hierfür ist auch der Name "Rettungsschuppen". Das Museum beherbergt einen Ausstellungsraum für maritime Rettungsgeräte, alte Wrackteile und Schiffsmodelle sowie eine Sammlung historischer Dokumente und kann auch für Filmvorführungen genutzt werden. Zu Beginn der Museumseröffnung befand sich vor der alten Rettungsstation das Tochterboot "Tedje" des ersten in Serie gebauten Seenotkreuzers, der "Theodor Heuss". 1996 wird die "Tedje" verkauft. Seitdem ziert eine grüne Boje den Eingangsbereich.
Neben der Station Norddeich gab es im 19. und 20. Jahrhundert noch die Rettungsstation in Utlandshörn.