Haus Landmann: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Haus Landmann''' (auch: ''Gelbes Haus'')<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 100</ref> ist der Name einer denkmalgeschützten Stadtvilla in der [[Osterstraße]] in Norden, unmittelbar neben der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]].<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Das Haus wurde um | '''Haus Landmann''' (auch: ''Gelbes Haus'')<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 100</ref> ist der Name einer denkmalgeschützten Stadtvilla in der [[Osterstraße]] in Norden, unmittelbar neben der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]].<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Das Haus wurde um 1890 von [[Hermann Landmann]], seinerzeit Direktor der [[Eisenhütte]], erbaut. Das Gelände war zuvor wahrscheinlich unbebaut und gehörte zur Norder Umlandgemeinde [[Sandbauerschaft]]. Residierte hier früher ausschließlich die Familie Landmann, wird das Gebäude heute als Mehrparteienhaus genutzt.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 17./18. Juni 1995, S. 8</ref> In den 1970er Jahren befand sich hier zudem eine Massagepraxis.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv)</ref> | ||
Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu [[Bahnhof Norden-Stadt|einem Bahnhof]] galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem ''immer etwas los'', denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Fabrik lag. | Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu [[Bahnhof Norden-Stadt|einem Bahnhof]] galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem ''immer etwas los'', denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Fabrik lag. | ||