Bahnhofstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Der fertiggestellten Straße folgte der Bau der [[Alte Mühlenbrücke|Alten Mühlenbrücke]], der gut zehn Jahre später folgte. Nun war die neue Straße vollends eine südliche Verbindungsstraße, denn man konnte von hier direkt in den [[Neuer Weg|Neuen Weg]] gelangen und damit in das Norder Stadtzentrum. Bis dahin war die [[Brückstraße]] mit der dortigen [[Galgentiefsbrücke]] der wichtigste Verbindungsweg gen Süden in Richtung [[Alter Postweg]]. | Der fertiggestellten Straße folgte der Bau der [[Alte Mühlenbrücke|Alten Mühlenbrücke]], der gut zehn Jahre später folgte. Nun war die neue Straße vollends eine südliche Verbindungsstraße, denn man konnte von hier direkt in den [[Neuer Weg|Neuen Weg]] gelangen und damit in das Norder Stadtzentrum. Bis dahin war die [[Brückstraße]] mit der dortigen [[Galgentiefsbrücke]] der wichtigste Verbindungsweg gen Süden in Richtung [[Alter Postweg]]. | ||
Wie auch an der [[Norddeicher Straße]] und der [[Linteler Straße]] errichteten mehrere wohlhabende Großbauern, vorwiegend aus der [[Westermarsch]], zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre Alterssitze als prachtvolle Stadtvillen, zumeist im Jugendstil.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 277</ref> Diese waren anfangs noch durch Gräben von der Straße getrennt, der noch bis 1952 existierte. Die zahlreichen eisernen Einfriedungen der Villen verschwanden im Sommer 1940, da das Metall für die Rüstungsindustrie benötigt wurde.<ref>Haddinga, Johann (1995): Kriegsalltag in Ostfriesland, Norden, S. 54</ref> | Wie auch an der [[Norddeicher Straße]] und der [[Linteler Straße]] errichteten mehrere wohlhabende Großbauern, vorwiegend aus der [[Westermarsch]], zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihre Alterssitze als prachtvolle Stadtvillen, zumeist im Jugendstil.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 277</ref> Diese waren anfangs noch durch Gräben von der Straße getrennt, der noch bis 1952 existierte. Die zahlreichen eisernen Einfriedungen der Villen verschwanden hingegen bereits im Sommer 1940, da das Metall für die Rüstungsindustrie benötigt wurde.<ref>Haddinga, Johann (1995): Kriegsalltag in Ostfriesland, Norden, S. 54</ref> | ||
Anfang der 1970er Jahre wurde die Bahnhofstraße erheblich verbreitert und verlor dadurch seine ursprünglich, alleeartige Bepflanzung.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 17</ref><ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 57</ref> Im Rahmen der Bauplanungen zum [[Bahnhof Norden|neuen Norder Bahnhof]] gab es Überlegungen, die Bahnhofstraße wieder in ihrer ursprünglichen Form alleeartig zu bepflanzen.<ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/126368/Bahnhofsstrasse-soll-wieder-Allee-werden Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 15. Februar 2006], abgerufen am 26. April 2021</ref> Das Vorhaben wurde jedoch nicht umgesetzt. | Anfang der 1970er Jahre wurde die Bahnhofstraße erheblich verbreitert und verlor dadurch seine ursprünglich, alleeartige Bepflanzung.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 17</ref><ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 57</ref> Im Rahmen der Bauplanungen zum [[Bahnhof Norden|neuen Norder Bahnhof]] gab es Überlegungen, die Bahnhofstraße wieder in ihrer ursprünglichen Form alleeartig zu bepflanzen.<ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/126368/Bahnhofsstrasse-soll-wieder-Allee-werden Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 15. Februar 2006], abgerufen am 26. April 2021</ref> Das Vorhaben wurde jedoch nicht umgesetzt. | ||