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*Alle heutigen Stadtteile waren bis 1972 noch eigenständige Gemeinden.
*Der [[Udo-Focken-Deich]], erbaut 1425 bis 1430 ist noch heute im Landschaftsbild erkennbar.
*Die [[Seekabelendstelle]] an der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] ist eine der weltweit wichtigsten Verbindungsstellen für den internationalen Datenverkehr.
*Die [[Altstadt]] von Norden umfasste bis 1919 eine Fläche von gerade einmal 90 Hektar, was 0,9 km² entspricht. Heute zählt das Stadtgebiet über 106 km².
*Die Tabakmanufaktur ''[[Steinbömer & Lubinus]]'' am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] gehörte zu den größten Arbeitgebern im Königreich Hannover.
*Der Straßenname [[Glückauf]] erinnert an die [[Eisenhütte]], die hier Arbeiterhäuser für ihre Mitarbeiter errichten ließ.
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Version vom 31. Mai 2022, 20:52 Uhr

Herzlich Willkommen bei Heimatforschung Ostfriesland!

"Vieles, was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert."

(Zitat aus Der Herr der Ringe)

Informationen zum Projekt

Der Vergangenheit eine Zukunft geben: Gegründet am 10. November 2020 ist Heimatforschung Ostfriesland das einzige freie Portal für ostfriesische Heimatforschung. Der Aufbau und die Technologie der Seite basieren auf denselben Prinzipien wie Wikipedia. Der bedeutendste Unterschied ist jedoch, dass sich die Heimatforschung Ostfriesland auf einzelne, ostfriesische Regionen spezialisiert hat. Zudem sind die Beiträge nicht nur umfangreicher, sondern umfassen auch ein wesentlich breiteres Spektrum. Weiterhin akzeptiert Heimatforschung Ostfriesland auch Berichte über Personen, Gebäude und Ereignisse, deren Veröffentlichung von Wikipedia als zu unbedeutend abgelehnt werden. Zu guter Letzt sind die Anforderungen an Quellen weniger stringent (aber nicht weniger fundiert), als bei Wikipedia. So werden nicht nur Literatur oder sonstige, bereits verschriftete Dokumente als Quelle akzeptiert, sondern auch die direkte Befragung von Zeitzeugen und Verschriftung ihrer Aussagen, sofern sie entsprechend gekennzeichnet werden. Sinngemäß gilt dies natürlich auch für eigene Erinnerungen.

Heimatforschung Ostfriesland hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst umfangreiches Wissen über die Geschichte Ostfrieslands und seiner zahlreichen Ortschaften zu sammeln. Seit der Gründung konnten mehrere tausend Artikel, Bildnisse und Dokumente von und über die Geschichte Ostfrieslands zusammengetragen werden. Eine Übersicht über alle bislang erstellten Artikel finden Sie hier.

Mehr über die Gründung von Heimatforschung Ostfriesland und das Projekt an sich erfahren Sie auf dieser Seite.

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Artikel der Woche

Packhaus Neuer Weg 38
Packhaus Neuer Weg 38
Die Zingelschule war eine mehrklassige Volksschule auf dem ehemaligen Klostergelände am Zingel. Sie hat ihren Namen durch ihre Lage an dieser Straße erhalten.


Vorgänger der Zingelschule war die Gasthausschule, die sich wahrscheinlich an gleicher Stelle, zumindest aber in unmittelbarer Nähe befunden hat. 1850 wurde die Gasthausschule durch einen Nachfolgebau ersetzt, der zunächst weiter diesen Namen trug.


Mit der Fertigstellung der Linteler Schule im Jahre 1956 wurden auch die Kinder der Zingelschule dorthin umgeschult. Das alte Gebäude wurde nun noch einige Jahre als Nebenstelle für das Ulrichsgymnasium genutzt und schließlich 1972 abgebrochen.

Schon gewusst?

  • Der Udo-Focken-Deich, erbaut 1425 bis 1430 ist noch heute im Landschaftsbild erkennbar.
  • Die Altstadt von Norden umfasste bis 1919 eine Fläche von gerade einmal 90 Hektar, was 0,9 km² entspricht. Heute zählt das Stadtgebiet über 106 km².
  • Der Straßenname Glückauf erinnert an die Eisenhütte, die hier Arbeiterhäuser für ihre Mitarbeiter errichten ließ.

Person des Monats

Jan ten Doornkaat Koolman II. war Mitinhaber und Geschäftsführer der Firma Doornkaat und ein Sohn des gleichnamigen Firmengründers.

Von besonderer Bedeutung war seine Mitwirkung am Aufbau der Ackerbauschule, für die er das notwendige Grundstück zur Verfügung stellte, die Anlage des Pomologischen Gartens bei Nadörst, die Unterstützung der Diakonissenstation und die Rettung der Tabakmanufaktur Steinbömer & Lubinus.

Auch politisch war ten Doornkaat Koolman sehr aktiv. Als Anhänger des konservativen Bürgertums war er von 1869 bis 1870 Mitglied des Deutschen Reichstags und Hauptmann der Norder Bürgerwehr.

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