Die Seite wurde neu angelegt: „'''Simon Cossen''' (* 20. Dezember 1861 in Norden<ref>[https://www.geni.com/people/Simon-Cossen/6000000028085633472 Genealogische Aufzeichnung zu Simon Cossen]…“
 
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'''Simon Cossen''' (* 20. Dezember 1861 in Norden<ref>[https://www.geni.com/people/Simon-Cossen/6000000028085633472 Genealogische Aufzeichnung zu Simon Cossen], abgerufen am 26. April 2021</ref>; † 13. April 1943<ref>[https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Stolperstein_Weener_Am_Hafen_13_Simon_Cossen.jpg Stolperstein für Simon Cossen], abgerufen am 26. April 2021</ref> im KZ Buchenwald<ref name=":0">[https://digital.kenyon.edu/bulmash/701/ Bulmash Family Holocaust Collection], abgerufen am 26. April 2021</ref>) war von 1894 bis 1897 zweiter Lehrer an der [[Jüdische Schule|jüdischen Schule]] im [[Synagogenweg]].<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Norden (Kreis Aurich, Ostfriesland): Jüdische Geschichte / Synagoge]  auf Alemannia Judaica, abgerufen am 14. April 2021</ref> 1897 zog er nach Weener, wo er Kantor, Schochet und Synagogendiener bei der dortigen jüdischen Gemeinde wurde, wo er 1931 sein 40-jähriges Dienstjubiläum als Lehrer feiern konnte.<ref name=":1">[https://www.alemannia-judaica.de/weener_synagoge.htm Weener (Kreis Leer, Ostfriesland): Jüdische Geschichte / Synagoge] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 26. April 2021</ref> Hier heiratete er und wurde sesshaft.
'''Simon (Salomon) Cossen''' (* 20. Dezember 1861 in Norden<ref>[https://www.geni.com/people/Simon-Cossen/6000000028085633472 Genealogische Aufzeichnung zu Simon Cossen], abgerufen am 26. April 2021</ref>; † 13. April 1943<ref>[https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Stolperstein_Weener_Am_Hafen_13_Simon_Cossen.jpg Stolperstein für Simon Cossen], abgerufen am 26. April 2021</ref> im KZ Buchenwald<ref name=":0">[https://digital.kenyon.edu/bulmash/701/ Bulmash Family Holocaust Collection], abgerufen am 26. April 2021</ref>) war von 1894 bis 1897 zweiter Lehrer an der [[Jüdische Schule|jüdischen Schule]] im [[Synagogenweg]].<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Norden (Kreis Aurich, Ostfriesland): Jüdische Geschichte / Synagoge]  auf Alemannia Judaica, abgerufen am 14. April 2021</ref> 1897 zog er nach Weener, wo er Kantor, Schochet und Synagogendiener bei der dortigen jüdischen Gemeinde wurde, wo er 1931 sein 40-jähriges Dienstjubiläum als Lehrer feiern konnte.<ref name=":1">[https://www.alemannia-judaica.de/weener_synagoge.htm Weener (Kreis Leer, Ostfriesland): Jüdische Geschichte / Synagoge] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 26. April 2021</ref> Hier heiratete er und wurde sesshaft.


1933 wurden noch 131 jüdische Einwohner in Weener gezählt. In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Hauptziele der Nationalsozialisten waren seit 1933 die jüdischen Schlachter und Schächter. Bereits am 28. März 1933 war eine Hausdurchsuchung bei Kantor und Schächter Simon Cossens vorgenommen wurden; dabei wurde sein Schächtmesser beschlagnahmt.<ref name=":1" />
1933 wurden noch 131 jüdische Einwohner in Weener gezählt. In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Hauptziele der Nationalsozialisten waren seit 1933 die jüdischen Schlachter und Schächter. Bereits am 28. März 1933 war eine Hausdurchsuchung bei Kantor und Schächter Simon Cossens vorgenommen wurden; dabei wurde sein Schächtmesser beschlagnahmt.<ref name=":1" />