Große Hinterlohne: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 34: | Zeile 34: | ||
===Entwicklung=== | ===Entwicklung=== | ||
Erstmalig erwähnt wird sie 1726 als ''große achter Lohne''. Zu dieser Zeit standen hier nur zwei Wohnhäuser im äußersten Süden der Straße nebst einiger [[Kalkwarf|Kalkwarften]]. Etwa ein Jahrhundert später beherrscht die Firma [[Doornkaat]] die Große Hinterlohne. So hieß diese im Volksmund schon zur damaligen Zeit ''Doornkaatlohne''. 1884 pflasterte das Unternehmen die Straße auf eigene Kosten ( | Erstmalig erwähnt wird sie 1726 als ''große achter Lohne''. Zu dieser Zeit standen hier nur zwei Wohnhäuser im äußersten Süden der Straße nebst einiger [[Kalkwarf|Kalkwarften]]. Etwa ein Jahrhundert später beherrscht die Firma [[Doornkaat]] die Große Hinterlohne. So hieß diese im Volksmund schon zur damaligen Zeit ''Doornkaatlohne''. 1884 pflasterte das Unternehmen die Straße auf eigene Kosten (2.000 Mark), nachdem man sich über die Finanzierung des bis dahin unwegsamen Weges lange nicht einigen konnte.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 78</ref><ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 60</ref> | ||
Als im Jahre 1955 die Große Hinterlohne abermals neu bepflastert werden musste, erklärte sich die Firma Doornkaat erneut bereit, einen Teil der Instandsetzungskosten zu übernehmen. In diesem Zusammenhang wurde die Große Hinterlohne ab dem Betriebsgelände offiziell in ''Doornkaatlohne'' umgetauft. Die Straße blieb aber weiter im Besitz der Stadt.<ref>Schreiber, Gretje (1997): Norder Häuser (I), Die Bewohner der Kleinen und Großen Hinterlohne, in: Ostfriesischer Kurier, 15./16. März 1997, S. 43</ref> | Als im Jahre 1955 die Große Hinterlohne abermals neu bepflastert werden musste, erklärte sich die Firma Doornkaat erneut bereit, einen Teil der Instandsetzungskosten zu übernehmen. In diesem Zusammenhang wurde die Große Hinterlohne ab dem Betriebsgelände offiziell in ''Doornkaatlohne'' umgetauft. Die Straße blieb aber weiter im Besitz der Stadt.<ref>Schreiber, Gretje (1997): Norder Häuser (I), Die Bewohner der Kleinen und Großen Hinterlohne, in: Ostfriesischer Kurier, 15./16. März 1997, S. 43</ref> | ||