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Der '''Hexenkolk''' befand sich früher vermutlich nahe des heutigen Weges [[Zum Hexenkolk]], nahe des [[Norder Tief | Norder Tiefs]]. Dieser Kolk ist vermutlich bei einer Sturmflut im 14. Jahrhundert entstanden und möglicherweise Teil des Norder Tiefs geworden, da dieser Fluss im Laufe der Jahrhunderte mehrfach baulich in seinem Verlauf verändert wurde.
Der '''Hexenkolk''' befand sich früher vermutlich nahe des heutigen Weges [[Zum Hexenkolk]], nahe des [[Norder Tief | Norder Tiefs]]. Dieser Kolk ist vermutlich bei einer Sturmflut im 14. Jahrhundert entstanden und möglicherweise Teil des Norder Tiefs geworden, da dieser Fluss im Laufe der Jahrhunderte mehrfach baulich in seinem Verlauf verändert wurde.


In mittelbarer Nähe zum [[Galgenberg]] wurden hier in früheren Jahren der Hexerei verdächtige Personen der sogenannten "Wasserprobe" bzw. "Hexenbad" unterzogen. War eine Person der Hexerei verdächtig, wurde sie mit einer Vorrichtung solange unter Wasser gehalten, bis sie ertrank. Ertrank die Person nicht, wurde - oder vielmehr wäre, da biologisch nicht möglich - sie der Hexerei für schuldig befunden und ebenfalls getötet.<ref>Imhoff, Mathilde (1985): Die Flurnamen zur Deutschen Grundkarte 1:5000 (DGK5) 2409/2 Norden-Ost, in: Heim und Herd, Beilage zum Ostfriesischen Kurier vom 28. Juni 1985, Nr. 23.</ref>
In mittelbarer Nähe zum [[Galgenberg]] wurden hier in früheren Jahren der Hexerei verdächtige Personen der sogenannten "Wasserprobe" bzw. "Hexenbad" unterzogen. War eine Person der Hexerei verdächtig, wurde sie mit einer Vorrichtung solange unter Wasser gehalten, bis sie ertrank. Ertrank die Person nicht, wurde - oder vielmehr wäre, da biologisch nicht möglich - sie der Hexerei für schuldig befunden und ebenfalls getötet.


Der obige Kartenausschnitt zeigt die mögliche Stelle des Hexenkolks. Heute ist die Stelle nicht mehr unter Wasser, da das Tief im Laufe der Jahrhunderte viele Male bearbeitet bzw. begradigt wurde, um dem Schiffsverkehr ein besseres Fortkommen zu ermöglichen.
Der obige Kartenausschnitt zeigt die mögliche Stelle des Hexenkolks. Heute ist die Stelle nicht mehr unter Wasser, da das Tief im Laufe der Jahrhunderte viele Male bearbeitet bzw. begradigt wurde, um dem Schiffsverkehr ein besseres Fortkommen zu ermöglichen.


==Einzelnachweise==
==Quellenverzeichnis==
<references/>
* Imhoff, Mathilde (1985): Die Flurnamen zur Deutschen Grundkarte 1:5000 (DGK5) 2409/2 Norden-Ost, in: Heim und Herd, Beilage zum Ostfriesischen Kurier vom 28. Juni 1985, Nr. 23
 
==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Zum Hexenkolk]]
*[[Zum Hexenkolk]]