Bismarckdenkmal: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Denkmal ist ein Werk des Berliner Bildhausers Arnold Künne, der im deutschen Kaiserreich zahlreiche Standbilder, Büsten und Reliefs geschaffen hat, darunter viele Bismarckdenkmale. Zur Anlage gehörte ursprünglich eine Kanone sowie eine Umzäunung und Findlinge.<ref name=":1">[https://blog.fiks.de/denkmale-in-ostfriesland/bismarck-otto-graf-von/ Beschreibung des Bismarckdenkmals von Norden], abgerufen am 27. Juli 2021</ref> In Auftrag gegeben wurde das Werk von einem patriotischen Komitee Norder Bürger sowie die städtischen Behörden unter [[Johannes König|Bürgermeister König]].<ref name=":0" /> | Das Denkmal ist ein Werk des Berliner Bildhausers Arnold Künne, der im deutschen Kaiserreich zahlreiche Standbilder, Büsten und Reliefs geschaffen hat, darunter viele Bismarckdenkmale. Zur Anlage gehörte ursprünglich eine Kanone sowie eine Umzäunung und Findlinge.<ref name=":1">[https://blog.fiks.de/denkmale-in-ostfriesland/bismarck-otto-graf-von/ Beschreibung des Bismarckdenkmals von Norden], abgerufen am 27. Juli 2021</ref> In Auftrag gegeben wurde das Werk von einem patriotischen Komitee Norder Bürger sowie die städtischen Behörden unter [[Johannes König|Bürgermeister König]].<ref name=":0" /> | ||
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Denkmal für den Bau des später so genannten [[Hevemeyer-Kiosk]] an seinen heutigen Standort verlagert. Ursächlich für die Verlagerung war jedoch auch, dass Bismarck vielen (vor allem) linksorientierten Menschen als Pragmatiker und Kriegstreiber sowie als erzkonservativer Verteidiger des Bürgertums gilt und sein offenes Erscheinen sich nicht mehr passend in das Stadtbild des sich als weltoffen, tolerant und pazifistisch zeigenden Nachkriegsdeutschland einfügte. | |||
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Version vom 15. November 2021, 17:08 Uhr
Bismarckdenkmal | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1901 | |||||||
| Erbauer | Arnold Künne | |||||||
| Bauweise | Statue (Denkmal) | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Am Markt
26506 Norden | |||||||
Das Bismarckdenkmal am Marktplatz wurde zu Ehren des 1898 verstorbenen Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet und am 5. Mai 1901 feierlich eingeweiht. Dem Ereignis wohnten hunderte Norder Bürgerinnen und Bürger bei.[1] Der Norder Männergesangverein rundete die Veranstaltung mit dem Gesang patriotischer Lieder ab.[2]
Das Denkmal ist ein Werk des Berliner Bildhausers Arnold Künne, der im deutschen Kaiserreich zahlreiche Standbilder, Büsten und Reliefs geschaffen hat, darunter viele Bismarckdenkmale. Zur Anlage gehörte ursprünglich eine Kanone sowie eine Umzäunung und Findlinge.[3] In Auftrag gegeben wurde das Werk von einem patriotischen Komitee Norder Bürger sowie die städtischen Behörden unter Bürgermeister König.[1]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal für den Bau des später so genannten Hevemeyer-Kiosk an seinen heutigen Standort verlagert. Ursächlich für die Verlagerung war jedoch auch, dass Bismarck vielen (vor allem) linksorientierten Menschen als Pragmatiker und Kriegstreiber sowie als erzkonservativer Verteidiger des Bürgertums gilt und sein offenes Erscheinen sich nicht mehr passend in das Stadtbild des sich als weltoffen, tolerant und pazifistisch zeigenden Nachkriegsdeutschland einfügte.
Um 1970 wurde das Denkmal wegen Straßenbauarbeiten abmontiert und auf dem Klärwerksgelände zwischengelagert, erst 1975 kam es wieder an seinen alten Platz - allerdings mit einem anderen Sockel.[3][4] Heute ist der Bereich um das Bismarckdenkmal vor allem als Treffpunkt der NoKo-Brüder und anderer zwielichtiger Klientel bekannt. Man hält sich dort zumeist von morgens bis abends, insbesondere in den Tagen nach dem Sozialhilfe-Auszahlungstermin, auf und spricht gemeinsam reichlich dem Alkohol zu.
Galerie
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Das Denkmal am 6. April 2003.
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Aufnahme vom 2. Mai 2010.
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Aufnahme von 1901, entstanden wahrscheinlich bei der Einweihung.
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Aufnahme aus der Zeit um 1910.
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Aufnahme von 1911.
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Aufnahme aus der Zeit um 1910.
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Aufnahme aus der Zeit um 1910.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 6
- ↑ Chronik des Norder Männergesangverein, abgerufen am 8. August 2021
- ↑ 3,0 3,1 Beschreibung des Bismarckdenkmals von Norden, abgerufen am 27. Juli 2021
- ↑ Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 80