Glückauf: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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'''Glückauf''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norden (Stadtteil) |Norden]]. Die Straße grenzt nördlich an die [[Osterstraße]] und führt gen Süden zum Gelände der ehemaligen [[Doornkaat]]-Fabrik. Über eine Lohne kann man als Fußgänger oder Zweiradfahrer gen Westen zur [[Kleine Hinterlohne |Kleinen Hinterlohne]] gelangen.
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==Geschichte==
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===Entwicklung===
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Die Erschließung der Straße fällt in den Zeitraum der Gründung der Eisenhütte, welche in 1850 erbaut wurde. Zuvor befand sich hier das Osterhaus bzw. die [[Osterburg]], welche beim Bau der Eisenhütte einfach umbaut wurde und bei den Abrissarbeiten in 1969 wieder zum Vorschein kam. Da Denkmalschutz damals noch keinerlei Wert hatte, wurde dieser älteste Profanbau der Stadt mit abgerissen. Der Straße wurde schließlich nach 1969 ihr heutiger Name gegeben.
Die Erschließung der Straße fällt in den Zeitraum der Gründung der Eisenhütte, welche in 1850 erbaut wurde. Zuvor befand sich hier das Osterhaus bzw. die [[Osterburg]], welche beim Bau der Eisenhütte einfach umbaut wurde und bei den Abrissarbeiten in 1969 wieder zum Vorschein kam. Da Denkmalschutz damals noch keinerlei Wert hatte, wurde dieser älteste Profanbau der Stadt mit abgerissen. Der Straße wurde schließlich im Zuge des Baus des ''Combi''-Marktes im Jahre 1971 ihr heutiger Name gegeben.


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==

Version vom 21. September 2021, 18:14 Uhr

Glückauf

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr 1848
Namensgebung 1971
Historische Namen keine

Glückauf ist eine Gemeindestraße in Norden. Die Straße grenzt nördlich an die Osterstraße und führt gen Süden zum Gelände der ehemaligen Doornkaat-Fabrik. Über eine Lohne kann man als Fußgänger oder Zweiradfahrer gen Westen zur Kleinen Hinterlohne gelangen.

Geschichte

Herkunft des Namens

Bis zu ihrer Schließung befand sich hier die Norder Eisenhütte, deren Öfen mit Kohle betrieben wurde. Glückauf ist der Gruß der Bergmänner, die letztlich durch den Kohlebergbau den Betrieb der Eisenhütte sicherten. In der Straße wohnten mehrere Mitarbeiter der Eisenhütte, was ihr dann letztlich diesen Namen gab.[1] Weiterhin kann der Straßenname als eine Erinnerung an alle Söhne der Stadt gesehen werden, die in den 1950er Jahren in das Ruhrgebiet abwanderten, um dort im Bergbau zu arbeiten.[2]

Entwicklung

Die Erschließung der Straße fällt in den Zeitraum der Gründung der Eisenhütte, welche in 1850 erbaut wurde. Zuvor befand sich hier das Osterhaus bzw. die Osterburg, welche beim Bau der Eisenhütte einfach umbaut wurde und bei den Abrissarbeiten in 1969 wieder zum Vorschein kam. Da Denkmalschutz damals noch keinerlei Wert hatte, wurde dieser älteste Profanbau der Stadt mit abgerissen. Der Straße wurde schließlich im Zuge des Baus des Combi-Marktes im Jahre 1971 ihr heutiger Name gegeben.

Gebäude und Plätze

Auf der westlichen Straßenseite befinden sich einige Wohnhäuser sowie eine Zahnarzt- und Hebammenpraxis. Auch befindet sich an der Straßenecke zur Osterstraße das Apollo-Kino. Die Ostseite der Straße wird von einem großen Verbrauchermarkt, der auf dem Gelände der Eisenhütte errichtet wurde, dominiert. Am Ende der Straße beginnt das (ehemalige) Doornkaat-Gelände.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
  2. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 60

Siehe auch