Gräfliches Haus: Unterschied zwischen den Versionen
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1665 wurde das Gebäude von [[Edzard Ferdinand Cirksena|Edzard Ferdinand]], dem dritten Sohn von [[Ulrich II. Cirksena]] bezogen, der sich hier nachfolgend einen eigenen, kleinen Hofstaat einrichtete und daher auch als "Graf von Norden" in die Geschichte eingegangen ist. Sein Vater hatte dieses im Jahre 1630 von der Witwe des Caspar Alteneich erworben. Drei Jahre zuvor erwarb Edzard Ferdinand das [[Ekeler Torenhus]].<ref name=":0" /> | 1665 wurde das Gebäude von [[Edzard Ferdinand Cirksena|Edzard Ferdinand]], dem dritten Sohn von [[Ulrich II. Cirksena]] bezogen, der sich hier nachfolgend einen eigenen, kleinen Hofstaat einrichtete und daher auch als "Graf von Norden" in die Geschichte eingegangen ist. Sein Vater hatte dieses im Jahre 1630 von der Witwe des Caspar Alteneich erworben. Drei Jahre zuvor erwarb Edzard Ferdinand das [[Ekeler Torenhus]].<ref name=":0" /> | ||
1694 und 1708 wurde das ohnehin schon stattliche Gebäude durch den Ankauf und den Ausbau in nördlicher Richtung weiter vergrößert und erhielt einen Treppenturm ähnlich der des Torenhuses und des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]]. 1755 wurde das Haus von der Familie "von Closter" erworben, weshalb es zu dieser Zeit auch "Kloster" genannt wurde, obgleich es mit einem solchen nichts gemein hatte.<ref name=":0" /> | 1668 starb Edzard Ferdinand, sodass der Besitz an seinen Sohn [[Friedrich Ulrich Cirksena|Friedrich Ulrich]] fiel. Nach dessen Tod im Jahre 1710 wiederum fiel es an den Grafen von Wied-Runkel, der die Tochter von Friedrich Ulrich geheiratet hatte und damit erbberechtigt war. 1694 und 1708 wurde das ohnehin schon stattliche Gebäude durch den Ankauf und den Ausbau in nördlicher Richtung weiter vergrößert und erhielt einen Treppenturm ähnlich der des Torenhuses und des [[Altes Rathaus|Alten Rathauses]]. 1755 wurde das Haus von der Familie "von Closter" erworben, weshalb es zu dieser Zeit auch "Kloster" genannt wurde, obgleich es mit einem solchen nichts gemein hatte.<ref name=":0" /> | ||
Bis zum Bau des [[Postamt|Postamtes]] im Jahre 1908 diente das Gebäude als solches. Seit 1922 ist der Hauptnutzer des Gebäudes die Druckerei [[Otto G. Soltau GmbH|Otto G. Soltau]].<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 12. März 2021</ref> Seit dem 30. April 2015 ist hier zudem der Radiosender [[Radio Nordseewelle]] ansässig.<ref>[https://www.nlm.de/fileadmin/dateien/aktuell/Ausschreibung_UKW_Inselradio_Final_v_24-9-13.pdf Bekanntmachung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt], abgerufen am 8. Mai 2021</ref> | Bis zum Bau des [[Postamt|Postamtes]] im Jahre 1908 diente das Gebäude als solches. Seit 1922 ist der Hauptnutzer des Gebäudes die Druckerei [[Otto G. Soltau GmbH|Otto G. Soltau]].<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 12. März 2021</ref> Seit dem 30. April 2015 ist hier zudem der Radiosender [[Radio Nordseewelle]] ansässig.<ref>[https://www.nlm.de/fileadmin/dateien/aktuell/Ausschreibung_UKW_Inselradio_Final_v_24-9-13.pdf Bekanntmachung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt], abgerufen am 8. Mai 2021</ref> | ||