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Bedingt durch eine verstärkte Migration stieg in den Folgejahren der Anteil von Schulkindern mit Migrationshintergrund parallel zum Absinken der Gesamtschülerzahl stetig an; 1988 waren es bereits 8,22 % der Gesamtschülerzahl. Zunächst kamen die Kinder vor allem aus dem Nahen Osten bzw. Arabien sowie Südostasien (vor allem Vietnam), ab 2000 kamen zahlreiche Aussiedlerfamilien aus den ehemaligen Staaten der Sowjetunion hinzu. Einen vorläufigen Höchstand des Migrantenanteils erreichte die Schule im Jahr 2000 mit rund 33 %.<ref name=":0" />
Bedingt durch eine verstärkte Migration stieg in den Folgejahren der Anteil von Schulkindern mit Migrationshintergrund parallel zum Absinken der Gesamtschülerzahl stetig an; 1988 waren es bereits 8,22 % der Gesamtschülerzahl. Zunächst kamen die Kinder vor allem aus dem Nahen Osten bzw. Arabien sowie Südostasien (vor allem Vietnam), ab 2000 kamen zahlreiche Aussiedlerfamilien aus den ehemaligen Staaten der Sowjetunion hinzu. Einen vorläufigen Höchstand des Migrantenanteils erreichte die Schule im Jahr 2000 mit rund 33 %.<ref name=":0" />


Eine zur Schule [[Sporthalle Wildbahn|gehörende Turnhalle]] wurde 1977 fertiggestellt, ebenso abschließende Arbeiten am eigentlichen Schulgebäude. Ab 1979 folgte ein Werktrakt mit Fachräumen für den Werkunterricht. Der hohe Migrantenanteil machte eine Vielzahl von Fördermaßnahmen und Programmen erforderlich.<ref name=":0" /> Neben dem hohen Migrantenanteil führte auch die soziale Herkunft der Schüler vielfach zu (gewalttätigen) Konflikten auf dem Schulgelände und in dessen Umfeld. Damit stand das Schulzentrum Wildbahn in einem starken Kontrast zum [[Schulzentrum Ekel]], das im eher gutbürgerlich geprägten Osten der Stadt gelegen war. Das vergleichsweise hohe Gewaltpotential der Schüler führte dazu, dass die Hauptschule von 2002 bis Ende 2006 zur "PRINT-Schule" erklärt wurde. "PRINT" steht hierbei für "PRäventions- und INTegrationsprojekte". Es handelte sich um ein durch Mittel des Europäischen Sozialfonds des Landes Niedersachsens, des Landkreises Aurichs und der Stadt bzw. umliegenden Kommunen finanzierten Fonds, der die Durchführung von Präventionskonzepten (Soziale Trainings, Umgang mit Gewalt u.a.) zum Ziel hatte.
Eine zur Schule [[Sporthalle Wildbahn|gehörende Turnhalle]] nebst einem [[Sportplatz Wildbahn|Sportplatz]] wurde 1977 fertiggestellt, ebenso abschließende Arbeiten am eigentlichen Schulgebäude. Ab 1979 folgte ein Werktrakt mit Fachräumen für den Werkunterricht. Der hohe Migrantenanteil machte eine Vielzahl von Fördermaßnahmen und Programmen erforderlich.<ref name=":0" /> Neben dem hohen Migrantenanteil führte auch die soziale Herkunft der Schüler vielfach zu (gewalttätigen) Konflikten auf dem Schulgelände und in dessen Umfeld. Damit stand das Schulzentrum Wildbahn in einem starken Kontrast zum [[Schulzentrum Ekel]], das im eher gutbürgerlich geprägten Osten der Stadt gelegen war. Das vergleichsweise hohe Gewaltpotential der Schüler führte dazu, dass die Hauptschule von 2002 bis Ende 2006 zur "PRINT-Schule" erklärt wurde. "PRINT" steht hierbei für "PRäventions- und INTegrationsprojekte". Es handelte sich um ein durch Mittel des Europäischen Sozialfonds des Landes Niedersachsens, des Landkreises Aurichs und der Stadt bzw. umliegenden Kommunen finanzierten Fonds, der die Durchführung von Präventionskonzepten (Soziale Trainings, Umgang mit Gewalt u.a.) zum Ziel hatte.


1989 wurde erstmals ein "Brötchenstand" eingerichtet, um Kindern, die von ihren ungefrühstückt zur Schule geschickt wurden, ein nachträgliches Frühstück zu günstigen Preisen zu ermöglichen. 2001 wurde im Eingangsbereich der Hauptschule eine kleine Bühne zur Aufführung von Theaterstücken errichtet.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 163</ref>
1989 wurde erstmals ein "Brötchenstand" eingerichtet, um Kindern, die von ihren ungefrühstückt zur Schule geschickt wurden, ein nachträgliches Frühstück zu günstigen Preisen zu ermöglichen. 2001 wurde im Eingangsbereich der Hauptschule eine kleine Bühne zur Aufführung von Theaterstücken errichtet.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 163</ref>