Kurzer Weg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Kurze Weg ist eine [[Gemeindestraße]] in | Der '''Kurze Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an die [[Osterstraße]] und südlich an die [[Uferstraße]], die dort gen Osten abführt. Weiter nach Süden ist der Kurze Weg dann eine Sackgasse und endet am [[Norder Tief]]. | ||
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==Geschichte== | |||
== Geschichte == | ===Herkunft des Namens=== | ||
=== Herkunft des Namens === | |||
Der Kurze Weg war einst eine kleine Stichstraße und kam so zu seinem Namen. Heute steht sie anderen Straßen jedoch in nichts nach und ist alles andere als kurz. Zugleich ist sie jedoch verhältnismäßig schmal, weshalb ihr Name nicht vollends abwegig geworden ist. | Der Kurze Weg war einst eine kleine Stichstraße und kam so zu seinem Namen. Heute steht sie anderen Straßen jedoch in nichts nach und ist alles andere als kurz. Zugleich ist sie jedoch verhältnismäßig schmal, weshalb ihr Name nicht vollends abwegig geworden ist. | ||
=== Entwicklung === | ===Entwicklung=== | ||
Die Erschließung des nördlichen Teils kann für die Zeit vor 1895 angenommen werden, da auf der preußischen Grundkarte aus diesem Zeitraum bereits eine kleine Stichstraße an der Stelle des heutigen Kurzen Wegs zu erkennen ist. Der weitere Teil ist dann nach 1895 erschlossen worden.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | Die Erschließung des nördlichen Teils kann für die Zeit vor 1895 angenommen werden, da auf der preußischen Grundkarte aus diesem Zeitraum bereits eine kleine Stichstraße an der Stelle des heutigen Kurzen Wegs zu erkennen ist. Der weitere Teil ist dann nach 1895 erschlossen worden.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Anhand der Bebauung kann dies für die Zeit um 1910 angenommen werden. | ||
In der Hausnummer 24 soll einer der wenigen jüdischen Mitbürger gewohnt haben, die nach dem Zweiten Weltkrieg zurück in die Stadt kamen. | ==Gebäude und Plätze== | ||
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. Lediglich in der nördlichen Hälfte befindet sich ein Mehrparteienhaus, das einst im Eigentum des Energieversorgers ''EWE'' stand. In der Hausnummer 24 soll einer der wenigen jüdischen Mitbürger gewohnt haben, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zurück in die Stadt kamen. | |||
== Galerie == | ==Galerie== | ||
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==Einzelnachweise== | |||
== Einzelnachweise == | |||
<references/> | <references/> | ||
== Siehe auch == | ==Siehe auch== | ||
*[[Liste der Straßen in Norden]] | *[[Liste der Straßen in Norden]] | ||
Version vom 22. September 2021, 12:42 Uhr
Kurzer Weg | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ekel | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1895 | |||||||
| Namensgebung | nach 1910 | |||||||
| Historische Namen | keine | |||||||
Der Kurze Weg ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt nördlich an die Osterstraße und südlich an die Uferstraße, die dort gen Osten abführt. Weiter nach Süden ist der Kurze Weg dann eine Sackgasse und endet am Norder Tief.
Geschichte
Herkunft des Namens
Der Kurze Weg war einst eine kleine Stichstraße und kam so zu seinem Namen. Heute steht sie anderen Straßen jedoch in nichts nach und ist alles andere als kurz. Zugleich ist sie jedoch verhältnismäßig schmal, weshalb ihr Name nicht vollends abwegig geworden ist.
Entwicklung
Die Erschließung des nördlichen Teils kann für die Zeit vor 1895 angenommen werden, da auf der preußischen Grundkarte aus diesem Zeitraum bereits eine kleine Stichstraße an der Stelle des heutigen Kurzen Wegs zu erkennen ist. Der weitere Teil ist dann nach 1895 erschlossen worden.[1] Anhand der Bebauung kann dies für die Zeit um 1910 angenommen werden.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. Lediglich in der nördlichen Hälfte befindet sich ein Mehrparteienhaus, das einst im Eigentum des Energieversorgers EWE stand. In der Hausnummer 24 soll einer der wenigen jüdischen Mitbürger gewohnt haben, die nach dem Zweiten Weltkrieg zurück in die Stadt kamen.
Galerie
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Straßenbild mit Blickrichtung zur Osterstraße. Aufgenommen am 22. Januar 2021 aus Richtung Uferstraße.
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Ein alter Kolk nördlich der Hausnummer 24, entstanden möglicherweise bei der Ersten Dionysiusflut im 14. Jahrhundert. Aufnahme vom 22. Januar 2021.
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Ein alter Kolk nördlich der Hausnummer 24, entstanden möglicherweise bei der Ersten Dionysiusflut im 14. Jahrhundert. Aufnahme vom 22. Januar 2021.
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)