Raiffeisenbank-Volksbank Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Am 15. Januar 1920 fand schließlich die Gründungsversammlung im [[Central-Hotel]] statt, 12 Mitglieder traten der noch als ''eingetragene Gesellschaft mit beschränkter Haftung'' (eGmbh) gegründeten Bank bei. Der Vorstand setzte sich aus [[Hermann Gross]], [[Conrad Andreas Lentz]] und [[Dirk Veenema]] zusammen. Im Juli des Jahres zog die Bank übergangsweise in die Räumlichkeiten der [[Ackerbauschule]]. Die Folgejahren waren inflationsbedingt wirtschaftlich sehr schwierig.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 263</ref> | Am 15. Januar 1920 fand schließlich die Gründungsversammlung im [[Central-Hotel]] statt, 12 Mitglieder traten der noch als ''eingetragene Gesellschaft mit beschränkter Haftung'' (eGmbh) gegründeten Bank bei. Der Vorstand setzte sich aus [[Hermann Gross]], [[Conrad Andreas Lentz]] und [[Dirk Veenema]] zusammen. Im Juli des Jahres zog die Bank übergangsweise in die Räumlichkeiten der [[Ackerbauschule]]. Die Folgejahren waren inflationsbedingt wirtschaftlich sehr schwierig.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 263</ref> | ||
Im April 1929 zog die Bank an den [[Neuer Weg 17|Neuen Weg 17]]. Das Gebäude dort wurde bis dahin noch von einem Vorgängerinstitut der [[Oldenburgische Landesbank|Oldenburgischen Landesbank]] genutzt wurde. 1934 wurde dieses Gebäude, das sich bis dahin im Besitz der [[Gerhard Müntinga|Familie Müntinga]] befand, erworben. Nicht ungewöhnlich für eine Genossenschaftsbank fiel die Bilianzsumme auch in den nächsten Jahren eher bescheiden aus. Erst die Währungsreform 1948 ließ die Bilianzsumme deutlich steigen und auch der Kundenstamm wuchs. Nun gehörten nicht mehr nur Bauern bzw. Landwirte zum Kundenkreis, auch einfache Bürger eröffneten Konten. | Im April 1929 zog die Bank an den [[Neuer Weg 17|Neuen Weg 17]]. Das Gebäude dort wurde bis dahin noch von einem Vorgängerinstitut der [[Oldenburgische Landesbank|Oldenburgischen Landesbank]] genutzt wurde. 1934 wurde dieses Gebäude, das sich bis dahin im Besitz der [[Gerhard Müntinga|Familie Müntinga]] befand, erworben. Nicht ungewöhnlich für eine Genossenschaftsbank fiel die Bilianzsumme auch in den nächsten Jahren eher bescheiden aus. Erst die Währungsreform 1948 ließ die Bilianzsumme deutlich steigen und auch der Kundenstamm wuchs. Nun gehörten nicht mehr nur Bauern bzw. Landwirte zum Kundenkreis, auch einfache Bürger eröffneten Konten. 1963 beschloss die Generalversammlung die Umbenennung in ''Raiffeisenbank eGmbH''.<ref name=":0" /> | ||
1980 wurde das Bankgebäude um einen weiteren Trakt erweitert. Hierfür musste die Lohne an der Seite der Bank überbaut werden. Doch da die Stadt Norden seit altersher ein Überwegungsrecht zur [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] genoss, musste ein Durchgang geschaffen werden.<ref name=":0" /> Dieser ''Tunnel'' existiert bis heute. | 1980 wurde das Bankgebäude um einen weiteren Trakt erweitert. Hierfür musste die Lohne an der Seite der Bank überbaut werden. Doch da die Stadt Norden seit altersher ein Überwegungsrecht zur [[Große Hinterlohne|Großen Hinterlohne]] genoss, musste ein Durchgang geschaffen werden.<ref name=":0" /> Dieser ''Tunnel'' existiert bis heute. | ||