Glückauf: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Datei:Osterstraße hinter Kino Bau Kanalisation 03 oder 04 1959 02.JPG|Bau der Kanalisation in Glückauf, dahinter das Kino. Aufgenommen im März oder April 1959.
Datei:Glückauf - Blick in die Straße - 21052006.jpg|Blick in die Straße - ältere Ansicht - Aufnahme vom 21. Mai 2006.
Datei:Glückauf - Blick in die Straße - 21052006.jpg|Blick in die Straße - ältere Ansicht - Aufnahme vom 21. Mai 2006.
Datei:Glückauf - 21052006.jpg|Blick in Richtung Osterstraße - ältere Ansicht - Aufnahme vom 21. Mai 2006.
Datei:Glückauf - 21052006.jpg|Blick in Richtung Osterstraße - ältere Ansicht - Aufnahme vom 21. Mai 2006.

Version vom 11. Oktober 2022, 02:59 Uhr

Glückauf

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr 1888
Namensgebung 1969
Historische Namen keine

Glückauf ist eine Gemeindestraße in Norden. Die Straße grenzt nördlich an die Osterstraße und führt gen Süden zum Gelände der ehemaligen Doornkaat-Fabrik. Über eine Lohne kann man als Fußgänger oder Zweiradfahrer gen Westen zur Kleinen Hinterlohne gelangen.

Geschichte

Herkunft des Namens

Bis zu ihrer Schließung befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft die Norder Eisenhütte, deren Öfen mit Kohle betrieben wurde. Glückauf ist der Gruß der Bergmänner, die letztlich durch den Kohlebergbau den Betrieb der Eisenhütte sicherten. In der Straße wohnten mehrere Mitarbeiter der Eisenhütte, was ihr dann letztlich diesen Namen gab.[1] Zudem trug die Werkskapelle der Eisenhütte ebenfalls den Namen Glückauf.[2]

Möglicherweise nahm man sich bei der Benennung die Glückaufstraße in Georgsmarienhütte zum Vorbild. Die Norder Eisenhütte war ein Zweigwerk des dortigen Stahlwerks.

Entwicklung

Die Erschließung der Straße fällt zusammen mit der 1850 erfolgten Gründung und dem Ausbau der Eisenhütte. Das Unternehmen erbaute hier ab 1888 für ihre Arbeiter mehrere Werkswohnungen, denen überdies Gartenland zur Eigenversorgung nördlich des Kolkbrücker Wegs zugeteilt wurde.[3][4] Hintergrund war vor allem das Fehlen von freien Mietwohnungen in der Stadt, wie das Unternehmen der Regierungsbehörde in Aurich in einem Schreiben aus dem Jahr 1893 mitteilte.[3][5]

Gebäude und Plätze

Auf der westlichen Straßenseite befinden sich einige Wohnhäuser sowie eine Zahnarzt- und Hebammenpraxis. Auch befindet sich an der Straßenecke zur Osterstraße das Apollo-Kino. Die Ostseite der Straße wird von einem großen Verbrauchermarkt, der auf dem Gelände der Eisenhütte errichtet wurde, dominiert. Am Ende der Straße beginnt das (ehemalige) Doornkaat-Gelände.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
  2. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 123
  3. 3,0 3,1 Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 101
  4. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 105
  5. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 102

Siehe auch