Beestmarkt: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Rinderzucht war besonders in der [[Westermarsch]] lange Zeit ein bedeutender Zweig der Landwirtschaft. Die dort gezüchteten Rinder genossen (und genießen bis heute) einen herausragenden Ruf weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus. Daher ist es nicht verwunderlich, dass mit diesem auch auf dem [[Marktplatz]] gehandelt wurde. Dem Namen nach zu urteilen wurden ursprünglich (bzw. vor allem) Rinder (''Beesten'') gehandelt. | Die Rinderzucht war besonders in der [[Westermarsch]] lange Zeit ein bedeutender Zweig der Landwirtschaft. Die dort gezüchteten Rinder genossen (und genießen bis heute) einen herausragenden Ruf weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus. Daher ist es nicht verwunderlich, dass mit diesem auch auf dem [[Marktplatz]] gehandelt wurde. Dem Namen nach zu urteilen wurden ursprünglich (bzw. vor allem) Rinder (''Beesten'') gehandelt. Nicht näher datierbar ist der Zeitpunkt, in dem auch mit anderen Tieren gehandelt wurde. | ||
Für 1817 ist belegt, dass acht Viehmärkte stattfanden und zwar am 28. April, 5. Mai, 12. Mai, 4. Juni, (mit einem Kramermarkt bzw. Gebrauchswarenhandel), 22. Oktober, 29. Oktober, 5. November, 12. November und 19. November. Weiterhin gab es am 10. September einen Flachs- (Handwerksmarkt) und Pferdemarkt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 250</ref> Bis 1867 fanden jährlich drei Viehmärkte statt: Am 25. Juli (Jacobi), Anfang September und am 10. November (Martini). Im Laufe des Jahrhunderts verloren diese an Bedeutung, sodass sie ab dem genannten Jahr an den drei Montagen vor Martini stattfanden.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 90</ref><ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 21</ref> | Für 1817 ist belegt, dass acht Viehmärkte stattfanden und zwar am 28. April, 5. Mai, 12. Mai, 4. Juni, (mit einem Kramermarkt bzw. Gebrauchswarenhandel), 22. Oktober, 29. Oktober, 5. November, 12. November und 19. November. Weiterhin gab es am 10. September einen Flachs- (Handwerksmarkt) und Pferdemarkt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 250</ref> Bis 1867 fanden jährlich drei Viehmärkte statt: Am 25. Juli (Jacobi), Anfang September und am 10. November (Martini). Im Laufe des Jahrhunderts verloren diese an Bedeutung, sodass sie ab dem genannten Jahr an den drei Montagen vor Martini stattfanden.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 90</ref><ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 21</ref> | ||