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* siehe auch: [[Feuerwehr Norden#Geschichte|Geschichte der Feuerwehr Norden]]
* siehe auch: [[Feuerwehr Norden#Geschichte|Geschichte der Feuerwehr Norden]]


Da die Räumlichkeiten im alten Feuerwehrhaus im Zuge der Motorisierung immer enger wurden, errichtete der [[Landkreis Norden]] zwischen 1974 und 1976 eine neue ''Feuerwehrtechnische Zentrale'' in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 91</ref> Geleitet wurde diese vom ''Kreisschirrmeister''. Neben einem wesentlich größeren Schlauchturm (hier wurden die Schläuche zum Trocknen aufgehängt), wurden auch Wohnungen für Bedienstete, Lagerräume, Werkräume und eine für den Landkreis Norden zuständige Leitstelle eingerichtet, die auch liebevoll ''Funkbude'' genannt wurde und den Funkrufnamen ''Florian Norden'', später ''Leitstelle Norden'' trug. Bis zum Einrichten dieser Leitstelle liefen die Notrufe bei einem der Feuerwehrangehörigen, zumeist dem [[Stadtbrandmeister]] zuhause auf, der von hier aus die Alarmierung über [[Liste der Motorsirenen|Motorsirenen]] sowie später über Funkmeldeempfänger in Gang setzte.<ref>Archiv der Feuerwehr Norden</ref>
Da die Räumlichkeiten im alten Feuerwehrhaus im Zuge der Motorisierung und fortschreitenden Technologisierung immer enger und veralteter wurden, errichtete der [[Landkreis Norden]] zwischen 1974 und 1976 eine neue ''Feuerwehrtechnische Zentrale'' (kurz: ''FTZ'') in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 91</ref> Geleitet wurde diese vom ''Kreisschirrmeister''. Neben einem wesentlich größeren Schlauchturm (hier wurden die Schläuche zum Trocknen aufgehängt), wurden auch Wohnungen für Bedienstete, Lagerräume, Werkräume und eine für den Landkreis Norden zuständige Leitstelle eingerichtet, die auch liebevoll ''Funkbude'' genannt wurde und den Funkrufnamen ''Florian Norden'', später ''Leitstelle Norden'' trug. Bis zum Einrichten dieser Leitstelle liefen die Notrufe bei einem der Feuerwehrangehörigen, zumeist dem [[Stadtbrandmeister]] zuhause auf, der von hier aus die Alarmierung über [[Liste der Motorsirenen|Motorsirenen]] sowie später über Funkmeldeempfänger in Gang setzte.<ref>Archiv der Feuerwehr Norden</ref> Für den Bau der FTZ musste das bekannte [[Jugendheim (Klosterstraße)|Jugendheim]] weichen.


Die Feuerwehrtechnische Zentrale war zudem zuständig für die Wartung sämtlicher Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis. Die meisten Reparaturen wurden selbst vorgenommen, insbesondere später - nachdem die Elektrifizierung der Fahrzeuge voranschritt - wurden diese in regulären Werkstätten repariert. Seitdem beschränkten sich die Aufgaben vor allem auf die Wartung der Gerätschaften, wobei die Schläuche seit den 1990er Jahren nicht mehr im Schlauchturm zum Trocknen aufgehängt werden mussten, sondern in Schlauchwaschanlagen gereinigt und getrocknet werden konnten.
Die Feuerwehrtechnische Zentrale war zudem zuständig für die Wartung sämtlicher Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis Norden, nach der Eingliederung in den Landkreis Aurich blieb der Zuständigkeitsbereich gleich. Die meisten Reparaturen wurden selbst vorgenommen, insbesondere später - nachdem die Elektrifizierung der Fahrzeuge voranschritt - wurden diese in regulären Werkstätten repariert. Seitdem beschränkten sich die Aufgaben vor allem auf die Wartung der Gerätschaften, wobei die Schläuche seit den 1990er Jahren nicht mehr im Schlauchturm zum Trocknen aufgehängt werden mussten, sondern in Schlauchwaschanlagen gereinigt und getrocknet werden konnten.


Als die Feuerwehrtechnischen Zentralen in Aurich und Norden trotz heftigem Widerstands der Feuerwehren zusammengelegt wurden und 2007 einen neuen Standort in Georgsheil bekamen, standen beide Standorte zunächst leer. Der große Saal, der sich oberhalb des Tunnels zur [[Schulstraße]] befand, wurde schon bald von der benachbarten, ebenfalls kreiseigenen [[Conerus-Schule]] für Unterrichtszwecke genutzt. Weitere Räumlichkeiten wurden an die Jugendberufsagentur der Agentur für Arbeit vermietet. Die Conerus-Schule selbst nutzt auch einige der ehemaligen Garagen und Werkstätten, um hier Lehrlinge im Kfz-Handwerk auszubilden.
Als die Feuerwehrtechnischen Zentralen in Aurich und Norden trotz heftigem Widerstands der Feuerwehren zusammengelegt wurden und 2007 einen neuen Standort in Georgsheil bekamen, standen beide Standorte zunächst leer. Der große Saal, der sich oberhalb des Tunnels zur [[Schulstraße]] befand, wurde schon bald von der benachbarten, ebenfalls kreiseigenen [[Conerus-Schule]] für Unterrichtszwecke genutzt. Weitere Räumlichkeiten wurden an die Jugendberufsagentur der Agentur für Arbeit vermietet. Die Conerus-Schule selbst nutzt auch einige der ehemaligen Garagen und Werkstätten, um hier Lehrlinge im Kfz-Handwerk auszubilden.