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Im Jahre 1992 erfolgte die Einweihung des [[Nationalparkzentrum|Nationalparkzentrums]], da das Wattenmeer zum Nationalpark erklärt wurde. In diesem Jahr begann auch der Bau der [[Dr. Becker Klinik]] sowie der Umbau und Erweiterung des [[Haus des Gastes]]. Die Vollendung erfolgte vier Jahre später. Von 2002 bis 2003 wurde das alte Wellenbad in das Meerwassererlebnisbad [[Ocean Wave|''Ocean Wave'']] umgebaut. Neben dem Tourismus ist die Fischerei weiterhin eine wichtige Erwerbsquelle, zahlreiche Kutter legen auch heute noch [[Am Fischereihafen]] an. Am 24. Juni 2010 verlieh der damalige niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode dem Stadtteil den Titel ''Nordseeheilbad'', die höchste touristische Anerkennungsstufe unseres Bundeslandes.
Im Jahre 1992 erfolgte die Einweihung des [[Nationalparkzentrum|Nationalparkzentrums]], da das Wattenmeer zum Nationalpark erklärt wurde. In diesem Jahr begann auch der Bau der [[Dr. Becker Klinik]] sowie der Umbau und Erweiterung des [[Haus des Gastes]]. Die Vollendung erfolgte vier Jahre später. Von 2002 bis 2003 wurde das alte Wellenbad in das Meerwassererlebnisbad [[Ocean Wave|''Ocean Wave'']] umgebaut. Neben dem Tourismus ist die Fischerei weiterhin eine wichtige Erwerbsquelle, zahlreiche Kutter legen auch heute noch [[Am Fischereihafen]] an. Am 24. Juni 2010 verlieh der damalige niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode dem Stadtteil den Titel ''Nordseeheilbad'', die höchste touristische Anerkennungsstufe unseres Bundeslandes.


Viele Personen, Betriebe und Verbände haben Norddeich im Laufe der Zeit zu dem gemacht, was es heute ist. Auf der einen Seite profitiert die Stadt von dem ungebrochen prosperierenden Tourismus wie von keinem anderen Wirtschaftszweig, auf der anderen Seite bringt dieser enorme Anstrengungen für die Infrastruktur mit sich. Nicht zuletzt hat eine rege Bautätigkeit dazu geführt, dass Norddeich besonders im Winter einer Geisterstadt gleicht, deren Häuser sich durch geschlossene Rollos aufweist. Man spricht hier im Volksmund auch spöttisch von Rollladensiedlungen. Die enorme Preissteigerung für Häuser und Gründstücke, die in der Amtszeit von [[Heiko Schmelzle|Bürgermeister Schmelzle]] nie da gewesene und mit Ballungsräumen vergleichbare Ausmaße erreicht hat, führte zudem dazu, dass heute kaum noch Einheimische in Norddeich wohnen. Die wenigen Neubauten, für die oftmals ortsbildprägende Einfamilienhäuser ohne Not abgebrochen werden, werden in der Regel für touristische Zwecke genutzt oder zu utopischen Preisen an auswärtige Senioren der Ballungsgebiete des Ruhrgebiets verkauft.
Viele Personen, Betriebe und Verbände haben Norddeich im Laufe der Zeit zu dem gemacht, was es heute ist. Auf der einen Seite profitiert die Stadt von dem ungebrochen prosperierenden Tourismus wie von keinem anderen Wirtschaftszweig, auf der anderen Seite bringt dieser enorme Anstrengungen für die Infrastruktur mit sich. Nicht zuletzt hat eine rege Bautätigkeit dazu geführt, dass Norddeich besonders im Winter einer Geisterstadt gleicht, deren Häuser sich durch geschlossene Rollos aufweist. Man spricht hier im Volksmund auch spöttisch von Rollladensiedlungen. Die enorme Preissteigerung für Häuser und Gründstücke, die in der Amtszeit von [[Heiko Schmelzle|Bürgermeister Schmelzle]] nie da gewesene und mit Ballungsräumen vergleichbare Ausmaße erreicht hat, führte zudem dazu, dass heute kaum noch Einheimische in Norddeich wohnen. Die wenigen Neubauten, für die oftmals ortsbildprägende Einfamilienhäuser ohne Not abgebrochen werden, werden in der Regel für touristische Zwecke genutzt oder zu utopischen Preisen an auswärtige Senioren der Ballungsgebiete des Ruhrgebiets verkauft. Dieser Trend spiegelt sich insbesondere in der Bevölkerungsentwicklung wieder: Innerhalb von gut zehn Jahren verlor der Ort annähernd 500 Einwohner.


==Verwaltung==
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