Schützenwiese: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 19: Zeile 19:
|-
|-
|Erschließungsjahr
|Erschließungsjahr
|nach 1950
|um 1955
|-
|-
|Namensgebung
|Namensgebung
|nach 1950
|um 1955
|-
|-
|Historische Namen
|Historische Namen
Zeile 33: Zeile 33:


=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Im gegenüberliegenden [[Ekeler Vorwerk]] befand sich bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das [[Schützenhaus]].<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23</ref> Die Schützenwiese diente dabei bis 1938 als Veranstaltungsort für die Schützenfeste.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 38</ref>
Im gegenüberliegenden [[Ekeler Vorwerk]] befand sich bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das [[Schützenhaus]].<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23</ref>  


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße noch nicht verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Da die Schützen schon 1924 in das [[Schützenhaus]] am [[Ekeler Weg]] umzogen und die Schützenwiese nach dem Krieg nicht mehr für Veranstaltungen genutzt wurde - diese fanden bis 1953 auf dem heutigen Schulgelände der [[Conerus-Schule]] und dann auf dem [[Marktplatz]] statt - kann eine Erschließung nicht zuletzt auch anhand der Alter der meisten Wohngebäude für die Zeit um 1950 angenommen werden.
Die Schützenwiese diente bis 1938 als Veranstaltungsort für die Schützenfeste und wurde daher auch ''Schützenplatz'' genannt.<ref name=":0">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 38</ref><ref name=":1">Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 13</ref>
 
Nachdem die Schützen 1924 in das [[Schützenhaus]] am [[Ekeler Weg]] umzogen, wurde das Gelände als Sportplatz genutzt. Einmal jährlich fanden hier die ''Hindenburgspiele'' statt.<ref name=":1" /> Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Platz nicht mehr für Veranstaltungen genutzt. Die Schützenfeste fanden bis 1953 auf dem heutigen Schulgelände der [[Conerus-Schule]] und dann auf dem [[Marktplatz]] statt.<ref name=":0" /> Nachfolgend wurde das Gebiet der heutigen Straße zur Besiedlung freigegeben.


Die Schützenwiese selbst, also nicht die Straße, befand sich hinter dem Ende der Straße und diente zuletzt als Betriebsgelände für den Steinmetz Suerbier. Das mittlerweile abgebrochene Büro befand sich im Winkel des [[Rosenweg|Rosenwegs]] und des [[Akazienweg|Akazienwegs]].
Die Schützenwiese selbst, also nicht die Straße, befand sich hinter dem Ende der Straße und diente zuletzt als Betriebsgelände für den Steinmetz Suerbier. Das mittlerweile abgebrochene Büro befand sich im Winkel des [[Rosenweg|Rosenwegs]] und des [[Akazienweg|Akazienwegs]].

Version vom 29. Dezember 2021, 09:25 Uhr

Schützenwiese

{{#multimaps: Title = Schützenwiese Text = Gemeindestraße in Norden center = 53.60234191596529, 7.207698424065307 marker = 53.60234191596529, 7.207698424065307 zoom = 17 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr um 1955
Namensgebung um 1955
Historische Namen keine

Die Schützenwiese ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße geht nördlich von der Schulstraße ab und endet als Sackgasse.

Geschichte

Herkunft des Namens

Im gegenüberliegenden Ekeler Vorwerk befand sich bis zum Zweiten Weltkrieg das Schützenhaus.[1]

Entwicklung

Die Schützenwiese diente bis 1938 als Veranstaltungsort für die Schützenfeste und wurde daher auch Schützenplatz genannt.[2][3]

Nachdem die Schützen 1924 in das Schützenhaus am Ekeler Weg umzogen, wurde das Gelände als Sportplatz genutzt. Einmal jährlich fanden hier die Hindenburgspiele statt.[3] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz nicht mehr für Veranstaltungen genutzt. Die Schützenfeste fanden bis 1953 auf dem heutigen Schulgelände der Conerus-Schule und dann auf dem Marktplatz statt.[2] Nachfolgend wurde das Gebiet der heutigen Straße zur Besiedlung freigegeben.

Die Schützenwiese selbst, also nicht die Straße, befand sich hinter dem Ende der Straße und diente zuletzt als Betriebsgelände für den Steinmetz Suerbier. Das mittlerweile abgebrochene Büro befand sich im Winkel des Rosenwegs und des Akazienwegs.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht ausschließlich aus Einfamilienhäusern.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23
  2. 2,0 2,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 38
  3. 3,0 3,1 Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 13

Siehe auch