Haus de Löwe: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Haus de Löwe''' war bis 1938 Sitz eines Texilwarengeschäftes. Die Eigentümer, die [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdische]] Familie de Löwe (auch: ''de Loewe''), wurde 1938 von den Nationalsozialisten enteignet. Daraufhin wurde das Gebäude von den Gebrüdern Hinrichs erworben. Während Karl kurze Zeit später nach Emden verzog, erwarb [[Heike Hinrichs]] in den 1950er Jahren noch das Nachbarhaus [[Neuer Weg 70]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Gegründet wurde das Texilgeschäft von [[Salomon Levy de Löwe]].<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 15</ref> | Das '''Haus de Löwe''' war bis 1938 Sitz eines Texilwarengeschäftes. Die Eigentümer, die [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdische]] Familie de Löwe (auch: ''de Loewe''), wurde 1938 von den Nationalsozialisten enteignet. Daraufhin wurde das Gebäude von den Gebrüdern Hinrichs erworben. Während Karl kurze Zeit später nach Emden verzog, erwarb [[Heike Hinrichs]] in den 1950er Jahren noch das Nachbarhaus [[Neuer Weg 70]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Gegründet wurde das Texilgeschäft von [[Salomon Levy de Löwe]].<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 15</ref> An die Familie de Loewe erinnern noch heute Stolpersteine vor dem Haus. Auch finden sich am Giebel noch die Initialien ''dL''. | ||
Gemäß einer Auflistung über erfolgte Gewerbeabmeldungen scheint ein [[Adolf Weinberg]] im Haus de Löwe bis zum 6. Dezember 1938 auch noch ein nicht näher benanntes Gewerbe betrieben zu haben.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 92</ref> | |||
== Galerie == | == Galerie == | ||
Version vom 26. September 2021, 09:54 Uhr
Haus de Löwe | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Haus de Löwe | Text = Gebäude in Norden | center = 53.59180728962323, 7.212203641966798 | circle = 53.59180728962323, 7.212203641966798 : 10 | zoom = 18 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1905 | |||||||
| Erbauer | Levi und Jakob de Löwe | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau u.a. | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Neuer Weg 66
26506 Norden | |||||||
Das Haus de Löwe war bis 1938 Sitz eines Texilwarengeschäftes. Die Eigentümer, die jüdische Familie de Löwe (auch: de Loewe), wurde 1938 von den Nationalsozialisten enteignet. Daraufhin wurde das Gebäude von den Gebrüdern Hinrichs erworben. Während Karl kurze Zeit später nach Emden verzog, erwarb Heike Hinrichs in den 1950er Jahren noch das Nachbarhaus Neuer Weg 70.[1] Gegründet wurde das Texilgeschäft von Salomon Levy de Löwe.[2] An die Familie de Loewe erinnern noch heute Stolpersteine vor dem Haus. Auch finden sich am Giebel noch die Initialien dL.
Gemäß einer Auflistung über erfolgte Gewerbeabmeldungen scheint ein Adolf Weinberg im Haus de Löwe bis zum 6. Dezember 1938 auch noch ein nicht näher benanntes Gewerbe betrieben zu haben.[3]
Galerie
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Neuer Weg 66 - "Lotto Laden" - Aufnahme vom 31. Dezember 2007.
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Neuer Weg 66 - Lichtquelle (1 Tag nach Neueröffnung) - Aufnahme vom 1. Juni 2008.
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Neuer Weg 66 - Aufnahme vom 22. September 2019.