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|Entstehungszeit
|Entstehungszeit
|vor 1850
|1805
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|Erbauer
|Erbauer
|unbekannt
|[[Albert Eden Alberts]]
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|Bauweise
|Bauweise
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26506 Norden
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Die '''Müntinga'sche Mühle''' war eine Windmühle in der Innenstadt von Norden, die sich zwischen dem [[Neuer Weg 17]] und der [[Große Hinterlohne]] (gegenüber von ''[[Schienfatt]]'') befand.
Die '''Müntinga'sche Mühle''' (auch: ''Hohe Mühle'') war eine Windmühle in der Innenstadt von Norden, die sich zwischen dem [[Neuer Weg 17]] und der [[Große Hinterlohne]] (gegenüber von ''[[Schienfatt]]'') befand.
__NOTOC__
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==Geschichte==
==Geschichte==
Wer genau die Mühle erbaut, ist nicht mehr bekannt. Sicher ist jedoch, dass sie sich zuletzt im Besitz der Familie des [[Gerhard Müntinga]] befand.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 263</ref> Auf alten Karten und Ansichtsfotos ist erkennbar, dass sie sich auf dem Grund der heutigen [[Raiffeisenbank-Volksbank Norden]] zwischen [[Neuer Weg|Neuem Weg]] und [[Große Hinterlohne|Großer Hinterlohne]] befand.
Die Mühle wurde 1805 im Auftrag des Großkaufmanns [[Albert Eden Alberts]] errichtet. Von 1856 bis 1914 befand sie sich im Besitz der namensgebende Familie Müntinga.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 156</ref> Letzter Besitzer der funktionsfähigen Mühle war [[Gerhard Müntinga]].<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 263</ref> Vermutlich weil die zunehmende Bebauung einen weiteren Betrieb durch mangelnden Wind unwirtschaftlich machte, wurde sie 1919 stillgelegt und in dieser Zeit wohl auch bereits bis auf den Stumpf abgebrochen, da hier 1929 die erste Norder Filiale der [[Oldenburgische Landesbank|Oldenburgischen Landesbank]] errichtet wurde, in die 1934 die [[Raiffeisenbank-Volksbank Norden|Raiffeisenbank-Volksbank]] zog.<ref name=":0" /> Das ehemalige Wohnhaus der Mühle wurde in den Baukomplex mit einbezogen.<ref name=":1" />


Durch den sogenannten [[Augenschein]], einem alten Stadtplan von 1850 dessen Original sich heute im [[Heimat- und Teemuseum]] befindet, kann die Bauzeit auf die Zeit vor 1850 datiert werden.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 14</ref> Seit etwa 1929 existierte die Mühle nicht mehr, als hier die erste Norder Filiale der [[Oldenburgische Landesbank|Oldenburgischen Landesbank]] errichtet wurde, in die 1934 die [[Raiffeisenbank-Volksbank Norden|Raiffeisenbank-Volksbank]] zog.<ref name=":0" /> Das zur Mühle gehördene Packhaus wurde Mitte der 1960er Jahre abgebrochen.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0272570.jpg)</ref>
Das zur Mühle gehördene Packhaus wurde Mitte der 1960er Jahre abgebrochen.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0272570.jpg)</ref> Der noch bis 1972 bestehende Mühlenstumpf musste 1972 der Erweiterung der Parkflächen weichen.<ref name=":1" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==