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Die '''Herlyn'sche Werft''' war eine Schiffswert am [[Norder Hafen]]. In dem ehemaligen Betriebsgebäude, welches auch "Hellinghaus" bzw. "Helgenhus" genannt wird, befindet sich heute der Vereinsitz des [[Norder Ruderclub|Norder Ruderclubs]]. Der Name "Hellinghaus" leitet sich ab von "Helling", dem Fachwort für einen Schiffsbauplatz.
Die '''Herlyn'sche Werft''' war eine Schiffswert am [[Norder Hafen]]. In dem ehemaligen Betriebsgebäude, welches auch ''Hellinghaus'' bzw. ''Helgenhus'' genannt wird, befindet sich heute der Vereinsitz des [[Norder Ruderclub|Norder Ruderclubs]]. Der Name ''Hellinghaus'' leitet sich ab von ''Helling'', dem Fachwort für einen Schiffsbauplatz.


==Geschichte==
==Geschichte==
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==Beschreibung==
==Beschreibung==
Die Werft wurde aus Ziegelsteinen errichtet und ähnelt einem "L". Beim Bau des Gebäudes wurde vor allem Muschelkalk als Mörtel verwendet, da das Gelände nicht sturmflutsicher war und dieser bei Nässe besseren Halt bot. Beim Dach handelt es sich um ein klassisches Walmdach, aus dem vier hohe Schornsteinköpfe und zwei Dachgauben ragen. Diese wurden als Ladeluken genutzt. Mittels Flaschenzug wurden hier Waren hoch und runter befördert. Im hohen Sockelgeschoss, das mit der [[Neuer Süderdeich|damaligen Deichkrone]] abschloss, waren das Lager und die Werkstatt untergebracht. In den darüber befindlichen, sturmflutsicheren Räumlichkeiten befanden sich ein Schlafraum mit mehreren Butzen (Schlafnischen) sowie Abstellräume. Zur Wasserseite wurden zwei Slipanlagen errichtet, an denen die Schiffe aus bzw. zu Wasser gelassen wurden.<ref name=":1">Helsper, Aletta (2006): Gibt es den idealen Reiseführer? Theorie und Praxis, untersucht am Beispiel eines Reiseführers für die Stadt Norden, Hamburg</ref>
Die Werft wurde aus Ziegelsteinen errichtet und ähnelt einem L. Beim Bau des Gebäudes wurde vor allem Muschelkalk als Mörtel verwendet, da das Gelände nicht sturmflutsicher war und dieser bei Nässe besseren Halt bot. Beim Dach handelt es sich um ein klassisches Walmdach, aus dem vier hohe Schornsteinköpfe und zwei Dachgauben ragen. Diese wurden als Ladeluken genutzt. Mittels Flaschenzug wurden hier Waren hoch und runter befördert. Im hohen Sockelgeschoss, das mit der [[Neuer Süderdeich|damaligen Deichkrone]] abschloss, waren das Lager und die Werkstatt untergebracht. In den darüber befindlichen, sturmflutsicheren Räumlichkeiten befanden sich ein Schlafraum mit mehreren Butzen (Schlafnischen) sowie Abstellräume. Zur Wasserseite wurden zwei Slipanlagen errichtet, an denen die Schiffe aus bzw. zu Wasser gelassen wurden.<ref name=":1">Helsper, Aletta (2006): Gibt es den idealen Reiseführer? Theorie und Praxis, untersucht am Beispiel eines Reiseführers für die Stadt Norden, Hamburg</ref>


==Galerie==
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