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Vor dem Bau des bis heute bestehenden Gebäudes befanden sich hier zwei Häuser, die 1899 von [[Gerhard Adelmann]] abgebrochen wurden. Auf dem Grund errichtete er das nach ihm benannte ''Haus Adelmann''. Die vorderen Räumlichkeiten wurden bis 1924 an die ''Möbelhandlung Schulte'' aus Leer vermietet, die restlichen bewohnte er mit seiner Familie. 1925 richtete der Sohn des Erbauers, [[Wilhelm Adelmann]], in den Geschäftsräumlichkeiten ein Textil- und Spielwarengeschäft ein.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 187</ref>
Vor dem Bau des bis heute bestehenden Gebäudes befanden sich hier zwei Häuser, die 1899 von [[Gerhard Adelmann]] abgebrochen wurden. Auf dem Grund errichtete er das nach ihm benannte ''Haus Adelmann''. Die vorderen Räumlichkeiten wurden bis 1924 an die ''Möbelhandlung Schulte'' aus Leer vermietet, die restlichen bewohnte er mit seiner Familie. 1925 richtete der Sohn des Erbauers, [[Wilhelm Adelmann]], in den Geschäftsräumlichkeiten ein Textil- und Spielwarengeschäft ein.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 187</ref>


Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Wilhelm Adelmann zum Kriegsdienst eingezogen und 1944 tödlich verwundet, wodurch der Geschäftsbetrieb vorerst zum Erliegen kam. Erst 1947 nahm seine Witwe den Betrieb wieder auf und führte ihn bis 1968, ehe sie die Geschäftsführung an den gemeinsamen Sohn [[Richard Adelmann]] übergab. Dieser richtete in den vorderen Hauptverkaufsräumen einen Spielsalon (Spielhalle) ein. Das klassische Spielwarengeschäft, auch bekannt als ''Adelmanns Kinderparadies'', wurde in den zur [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]] befindlichen Räumen weitergeführt.<ref name=":0" />
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Wilhelm Adelmann zum Kriegsdienst eingezogen und 1945 tödlich verwundet, wodurch der Geschäftsbetrieb vorerst zum Erliegen kam.<ref name=":0" /><ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/27599/Wilhelm-Adelmann--Norden-neuer+Friedhof Grabstein des Wilhelm Adelmann] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 15. Juni 2021</ref> Erst 1947 nahm seine Witwe den Betrieb wieder auf und führte ihn bis 1968, ehe sie die Geschäftsführung an den gemeinsamen Sohn [[Richard Adelmann]] übergab. Dieser richtete in den vorderen Hauptverkaufsräumen einen Spielsalon (Spielhalle) ein. Das klassische Spielwarengeschäft, auch bekannt als ''Adelmanns Kinderparadies'', wurde in den zur [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]] befindlichen Räumen weitergeführt.<ref name=":0" />


Nachdem die ''Drogerie Müller'' das [[Haus Cremer|Cremersche Haus]] vom Kaufhaus ''Ceka'' übernommen hatte, das hier sowie im gegenüberliegenden [[Centralkaufhaus]] ansässig war, zog in das ''Haus Adelmann'' nach einer umfangreichen Renovierung im Jahr 2009 das ''Ceka Wäschehaus''.
Nachdem die ''Drogerie Müller'' das [[Haus Cremer|Cremersche Haus]] vom Kaufhaus ''Ceka'' übernommen hatte, das hier sowie im gegenüberliegenden [[Centralkaufhaus]] ansässig war, zog in das ''Haus Adelmann'' nach einer umfangreichen Renovierung im Jahr 2009 das ''Ceka Wäschehaus''.