Haus Tuin: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Tod von Reinhard Tuin übernahm dessen Sohn [[Rudolf Tuin]] das Geschäft, das neben der Korbmacherei auch eine Spielzeugabteilung beherbergte, wurde jedoch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingezogen und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1951 zurückkehrte, sodass sich seine Schwester solange um die Korbmacherei kümmerte. Nach seiner Rückkehr richtete Tuin in dem Laden ein Lebensmittelgeschäft ein, wobei er ein besonderes Augenmerk auf eine reichhaltige Käseauswahl legte.<ref name=":0" /> | Nach dem Tod von Reinhard Tuin übernahm dessen Sohn [[Rudolf Tuin]] das Geschäft, das neben der Korbmacherei auch eine Spielzeugabteilung beherbergte, wurde jedoch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingezogen und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1951 zurückkehrte, sodass sich seine Schwester solange um die Korbmacherei kümmerte. Nach seiner Rückkehr richtete Tuin in dem Laden ein Lebensmittelgeschäft ein, wobei er ein besonderes Augenmerk auf eine reichhaltige Käseauswahl legte.<ref name=":0" /> | ||
Als einer der ersten Einzelhändler der Nachkriegszeit importierte Tuin auch französischen Käse, sodass er sich schnell den Ruf eines Feinschmeckerladens erwarb. 1987 gaben seine Ehefrau und er das Geschäft auf. In die Räumlichkeiten zog der Optiker Hasbargen ein.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 132</ref> | Als einer der ersten Einzelhändler der Nachkriegszeit importierte Tuin auch französischen Käse, sodass er sich schnell den Ruf eines Feinschmeckerladens erwarb. 1987 gaben seine Ehefrau und er das Geschäft auf. In die Räumlichkeiten zog der Optiker Hasbargen ein.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 132</ref> | ||
[[Datei:Neuer Weg 104 - 23032003.jpg|mini|Neuer Weg 104 - Engbers - 23. März 2003.]] | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Version vom 13. Juli 2021, 00:33 Uhr
Haus Tuin | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Haus Tuin | Text = Gebäude in Norden | center = 53.594535033415184, 7.209520168514332 | circle = 53.594535033415184, 7.209520168514332 : 10 | zoom = 18 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1908 | |||||||
| Erbauer | Reinhard Tuin | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Neuer Weg 104
26506 Norden | |||||||
Das Haus Tuin wurde 1908 von dem aus Emden stammenden Korbmacher Reinhard Tuin errichtet, nachdem er den von ihm im Jahre 1886 für 900 Mark erworbenen, eingeschössigen Vorgängerbau abreißen ließ. Die Familie Tuin stammte ursprünglich aus den Niederlanden und kam von dort nach Emden. Der Neubau umfasste zwei Stockwerke und wurde als Wohn- und Geschäftshaus eingerichtet.[1]
Nach dem Tod von Reinhard Tuin übernahm dessen Sohn Rudolf Tuin das Geschäft, das neben der Korbmacherei auch eine Spielzeugabteilung beherbergte, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg eingezogen und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1951 zurückkehrte, sodass sich seine Schwester solange um die Korbmacherei kümmerte. Nach seiner Rückkehr richtete Tuin in dem Laden ein Lebensmittelgeschäft ein, wobei er ein besonderes Augenmerk auf eine reichhaltige Käseauswahl legte.[1]
Als einer der ersten Einzelhändler der Nachkriegszeit importierte Tuin auch französischen Käse, sodass er sich schnell den Ruf eines Feinschmeckerladens erwarb. 1987 gaben seine Ehefrau und er das Geschäft auf. In die Räumlichkeiten zog der Optiker Hasbargen ein.[2]
