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|Das '''[[ | |Das '''[[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasium Norden]]''' (kurz: ''UGN'') wurde im Jahr 1567 als [[Lateinschule]] gegründet und erstmalig 1631 zum ''Paedagogium illustre'' (Gymnasium) erhoben. Es ist eines der ältesten Gymnasien in Deutschland und das älteste in Ostfriesland. Namensgeber ist [[Ulrich II. Cirksena|Graf Ulrich II.]] | ||
Die Schule wurde, wie auch der [[Fräuleinshof]], auf dem Grund des ehemaligen [[Kloster Norden|Dominikanerklosters]] errichtet, welches im Zuge der Reformation säkularisiert (verweltlicht) und aufgegeben wurde. Als ihr unmittelbarer Vorgänger kann die [[Lateinschule]], untergebracht im [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]] angesehen werden, die bereits mindestens seit Anfang des 16. Jahrhunderts existierte. | |||
1529 machte [[Enno II. Cirksena|Graf Enno II.]] kurz nach seinem Regierungsantritt die Absicht bekannt, in Norden und in Emden eine Lateinschule zu errichten. Es dauerte allerdings noch weitere 30 Jahre bis Graf Edzard II. 1567 diese Pläne verwirklichte. | |||
Unter [[Ulrich II. Cirksena|Graf Ulrich II.]] wurde die Schule 1631 dann zu einem ''Paedagogium illustre'' erhoben und erhielt den Namen ''Schola Ulriciana'' (Ulrichsschule). Sie wurde damit zu einem Vollgymnasium, einem ''echten'' Gymnasium. Ab sofort war hier der Erwerb der Hochschulreife (Abitur) möglich. Ab diesem Zeitpunkt hatte die Schule acht Klassen und acht Lehrer. Gleichzeitig ließ er das zwischenzeitlich durch Kriege und Naturgewalten stark heruntergekommene Gebäude grundlegend erneuern und finanzierte es aus einem von ihm geschaffenen Stiftungsvermögen. Die auf Dauer angelegte und sehr größzügige Unterstützung bildete den Grundstock für die weitere Entwicklung der ''Ulrichsschule''. | |||
Heute zählt die Einrichtung als ''Europaschule'' zu den führenden Bildungsinstitutionen in Ostfriesland und wird von einer weit über 1.000 Schülerinnen und Schülern besucht. | |||
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* | *Während heute praktisch nur noch der [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesische Kurier]] als Hauptzeitung für den [[Altkreis Norden]] sowie die [[Stadt Norden]] gilt, gab es in früheren Jahren noch zwei weitere regionale Tageszeitungen: Das [[Norder Stadtblatt]] und [[Der Telegraph]]. | ||
* | *Die [[Feuerwehr Norden]] wurde 1886, vor 140 Jahren, nach einem Großbrand der [[Gnurremühle]] gegründet und stellt bis heute den Brandschutz (neben weiteren Aufgaben) in der Stadt sicher. | ||
*Die [[Ludgerikirche]] | *Über Jahrhunderte prägten zwei bedeutende Kirchen nebeneinander das Norder Stadtbild: Die bis heute erhaltene [[Ludgerikirche]] sowie die auf dem [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] gelegene [[Andreaskirche]]. | ||
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{| class="wikitable" style="width: 38%; float:right; text-align:justify; margin-left: 10px;" | {| class="wikitable" style="width: 38%; float:right; text-align:justify; margin-left: 10px;" | ||
! colspan="2" | | ! colspan="2" | | ||
===Person des | ===Person des Jahres=== | ||
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|[[Datei: | |[[Datei:Onno Behrends Portrait 01.jpg|345x345px|Porträtaufnahme.]] | ||
|'''[[ | |'''[[Onno Behrends|Onno Georg Behrends]]''' war ein Norder Kaufmann, Teeimporteur und Begründer der nach ihm benannten Teemanufaktur [[Onno Behrends Tee|''Onno Behrends'']]. Auch war er Begründer des [[Kaufmännischer Verein|Kaufmännisches Vereins]]. | ||
Am 25. Oktober 1888 eröffnete er an der [[Große Neustraße|Großen Neustraße]] ein ''Special-Thee-Geschäft''. Später verlegte er den Firmensitz in die [[Synagogenweg|Judenlohne]] und schließlich an den heutigen Standort [[Am Fridericussiel]]. | |||
Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer war Behrends im [[Norder Männergesangverein]] tätig, dem er seit dem 3. Oktober 1893 als ''Liedervater'' vorstand. Dem Verein schenkte er auch eine Fahne aus wertvoller, chinesischer Seide, die 1907 feierlich geweiht wurde. | |||
Als Norden 1898 einen Anschluss an das [[Fernsprechnetz]] bekam, gehörte Behrends zu den ersten 25 Anschlussinhabern und hatte die Nummer 11. Er wohnte in der von ihm erbauten ''[[Villa Wadi Kisan]]'' und war zeitweise auch Eigentümer der Tabakmanufaktur [[Steinbömer & Lubinus|''Steinbömer & Lubinus'']]. | |||
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