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==Schützenhaus==
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Am 12. August 1921 gründete sich der [[Schützenbund Norden|Norder Schützenbund]] im der Gaststätte ''Zum Stadtpark'' im [[Ekeler Vorwerk]]. Da bereits am Gründungstag 200 Mitglieder dem Verein beitraten, erbauten die Schützen ihr eigenes Domizil auf einer Freifläche am [[Ekeler Weg]]. Zur Anlage gehörte von Anfang auch eine Schießanlage, die durch die britische Militärregierung, nachdem diese alle bewaffneten Vereine verboten - abgerissen und erst 1952 wieder errichtet werden konnte.<ref name=":0">Ostfriesischer Kurier vom 7. August 2021, S. 6</ref>
Am 12. August 1921 gründete sich der [[Schützenbund Norden|Norder Schützenbund]] im der Gaststätte ''Zum Stadtpark'' im [[Ekeler Vorwerk]]. Da bereits am Gründungstag 200 Mitglieder dem Verein beitraten, erbauten die Schützen ihr eigenes Domizil auf einer Freifläche am [[Ekeler Weg]]. Zur Anlage gehörte von Anfang auch eine Schießanlage, die durch die britische Militärregierung, nachdem diese alle bewaffneten Vereine verboten - abgerissen und erst 1952 wieder errichtet werden konnte.<ref name=":0">Ostfriesischer Kurier vom 7. August 2021, S. 6</ref>


In der unmittelbaren Nachkriegszeit - der Verein wurde von der NS-Regierung wegen Ungehorsams verboten - als Wohnung. Erst 1949 gründeten sich die Schützen neu und richteten ihr bis dahin als Wohnhaus genutztes Vereinsheim wieder her. Auf der Schießanlage wird bis heute mit Kleinkaliber- und Luftdruckwaffen geschossen.<ref name=":0" /> Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Schützenhaus dabei nicht nur von den Schützen genutzt, sondern vielfach von Privatleuten für Feierlichkeiten angemietet. Auch veranstaltete der [[Boxclub Norden]], damals noch als AB Norden, hier von 1948 bis 1950 mehrere Kämpfe.<ref>Undatierter Bericht im Ostfriesischen Kurier über den Boxclub Norden</ref>
Während der Zeit des Nationalsozialismus diente das Schützenhaus, neben dem [[Gasthof Zur Börse|Gasthof ''Zur Börse'']] und dem [[Deutsches Haus|''Deutschen Haus'']], als einer der drei Vereinslokale für die [[NSDAP Ortsgruppe Norden]].<ref>Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 55</ref> So ist es nicht verwunderlich, dass Mitglieder der Partei Mitte April 1940 den Kugelfang nach der verschossenen Munition durchsuchten, um das Metall der Rüstungsindustrie zukommen zu lassen.<ref>Haddinga, Johann (1995): Kriegsalltag in Ostfriesland, Norden, S. 49</ref>
 
In der unmittelbaren Nachkriegszeit - der Verein wurde von der NS-Regierung wegen Ungehorsams verboten - als Wohnung. Erst 1949 gründeten sich die Schützen neu und richteten ihr bis dahin als Wohnhaus genutztes Vereinsheim wieder her. Auf der Schießanlage wird bis heute mit Kleinkaliber- und Luftdruckwaffen geschossen.<ref name=":0" /> Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Schützenhaus dabei nicht nur von den Schützen genutzt, sondern vielfach von Privatleuten für Feierlichkeiten angemietet. Auch veranstaltete der [[Boxclub Norden]], damals noch als ''AB Norden'', hier von 1948 bis 1950 mehrere Kämpfe.<ref>Undatierter Bericht im Ostfriesischen Kurier über den Boxclub Norden</ref>


==Galerie==
==Galerie==
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Datei:Ekeler Weg - Schützenhaus - 21052007.jpg|Schützenhaus - Aufnahme vom 21. Mai 2007.
Datei:Schulstraße Schützenhaus um 1925 01.jpg|Aufnahme aus der Zeit um 1925.
Datei:Ekeler Weg - Schützenhaus - 21052007.jpg|Aufnahme vom 21. Mai 2007.
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