Wassermühle (Nadörst)
Wassermühle in Nadörst | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Wassermühle in Nadörst | Text = Ehemalige Wassermühle in Nadörst | center = 53.55972730362808, 7.230646874171029 | circle = 53.55972730362808, 7.230646874171029 : 100 | zoom = 16 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | vor 1740 | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | Wasserschöpfmühle | |||||||
| Erhaltungszustand | um 1950 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | nordwestlich vom | |||||||
Die Wassermühle in Nadörst befand sich südwestlich des Kerngebiets von Nadörst und westlich der heutigen Bundesstraße sowie der Bahnlinie. Sie diente der Entwässerung des tiefgelegenen Leegelands.
Geschichte
Im Jahr 1740 wird im Zusammenhang mit dem Verkauf des Ketelberger Landes die Wassermühle westlich des Leegelandweg erstmalig erwähnt.[1] Auf der Karte eines niederländischen Artillerieoffiziers aus dem Jahr 1806 ist diese Wassermühle ebenfalls verzeichnet.[2]
Im tief gelegenen Land (Leegeland) zwischen der heutigen Bundesstraße und Wurzeldeicher Straße, werden weitere, kleinere Schöpfmühlen vermutet. Die hier beschriebene Wassermühle hingegen war die größte von ihnen und von massiver Bauart. Später, vermutlich nach dem Bau des Fridericussiels, wurde aus der Wassermühle eine "normale" Schrotmühle. Um 1930 wurde die Windkraft zum Aufladen von Akkumulatoren eingesetzt. Anfang der 1950er Jahre wurde das Bauwerk schließlich abgebrochen.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd 23. April 2011, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 6, S. 23f.
- ↑ Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)
- ↑ Haddinga, Johann (2010): Familie erinnert an die Mühle in Nadörst, in: Ostfriesischer Kurier, Jg. 2010 23. Januar, S. 6