Große Neustraße 13

Version vom 10. Mai 2021, 14:52 Uhr von Ostfriesenlord (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==Große Neustraße 13== |- | colspan="2" |{{#multimaps: | Title = Große Neustra…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Große Neustraße 13

{{#multimaps: Title = Große Neustraße 13 Text = Gebäude in Norden center = 53.59388143554529, 7.209465935540447 circle = 53.59388143554529, 7.209465935540447 : 20 zoom = 18 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Entstehungszeit 16. Jahrhundert
Erbauer unbekannt
Bauweise Steinhaus
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Große Neustraße 13

26506 Norden

Das Haus Große Neustraße 13 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Großen Neustraße. Seit 1990 gehört es zum Kunstkreis Norden, das hier das "Norder Kunsthaus" eingerichtet hat.

Geschichte

Das unterkellerte Gebäude besteht im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammen. Bei den Ziegelsteinen handelt es sich um sogenannten Klostersteine.[1] Ihren Namen hat dieser Steintypus erhalten, weil u.a. die Klöster der Zisterzienser bei der Einführung und Verbreitung der Backsteintechnik eine führende Rolle spielten.[2] Auch die Dachbalken stammen aus dieser Zeit.[1]

Der Frontgiebel wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil erneuert. Er erhielt eine neue Backsteinverblendung sowie Schiebefenster, sandsteinerne Voluten (schneckenförmige Spiralen) am Giebelfuß und eine sandsteinerne Giebelkrönung.[1] Die heutige Fassade stammt aus dem Jahr 1812.[3] 1921 wurden im Erdgeschoss des Frontgiebels große Schaufenster eingebaut.[1]

1990 wurde das Gebäude vom Norder Kunstkreis erworben. Ein Jahr später begann man mit einer umfangreichen Restaurierung unter Beratung des Hans-Heinrich von Oppeln, der bereits maßgeblich an der Rettung des Vossenhus beteiligt war.[1] Dabei konnte die vorgenannte Datierung des Baus vorgenommen werden.

Seit 1995 ist das Kunsthaus, so nun der Name des Gebäudes, Ausstellungsort einer ständigen Ausstellung von Malerei, Grafik und Skulpturen.[3]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 182f.
  2. Backstein ist nicht gleich Backstein, abgerufen am 4. Mai 2021
  3. 3,0 3,1 Beschreibung auf Ostfriesland.travel, abgerufen am 10. Mai 2021

Siehe auch