Ekeler Mühle | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | vor 1555 | |||||||
| Erbauer | Kloster Marienthal | |||||||
| Bauweise | Bockwindmühle | |||||||
| Erhaltungszustand | 1905 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | Große Mühlenstraße 42
26506 Norden | |||||||
Die Ekeler Mühle war eine hölzerne Bockwindmühle in Ekel, nahe der Stadtgrenze zu Norden. An sie erinnern heute noch die Straßennamen Kleine und Große Mühlenstraße. Sie existierte mindestens 450 Jahre.
Geschichte
Erstmalig erwähnt wird die Ekeler Mühle am 1.7.1555.[1] Die Ekeler Ständermühle, eine Roggenmühle, war bis ins 16. Jahrhundert eine Privatmühle und wurde anschließend, wie beispielsweise auch die Westgaster Mühle, eine landesherrschaftliche (= dem ostfriesischen Landesherren gehörende) Mühle, die alle sechs Jahre vom ostfriesischen Grafen- bzw. Fürstenhaus in Zeitpacht vergeben wurde.[2]
1562 kam die eine Hälfte der Mühle in den Besitz von Gräfin Anna, während ein Martin Muller die andere Hälfte erwarb. Verkäufer waren vier Bürger in Norden, die jedoch nicht namentlich genannt werden.[2] 1737 wird die Mühle in Erbpacht ausgegeben.[3] Wie die anderen Norder Roggenmühlen war die Ekeler Mühle auch eine "Geldmühle". Als Mahlgeld erhielt sie von Getreide ohne Unterschied per Tonne 6 Stüber, für braunen Malz per Tonne 5 Stüber.[4] Am 28. Januar 1905 wird die Mühle abgebrochen.[5]