Sielschule | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Sielschule | Text = Ehemalige Schule in Norden | center = 53.59188222258563, 7.209669445225716 | circle = 53.59188222258563, 7.209669445225716 :15 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1893 | |||||||
| Erbauer | Stadt Norden | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Entwidmung | 1972 | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Am Alten Siel 1
26506 Norden | |||||||
Die Sielschule war eine mehrklassige Volksschule (Klassen 1-8) in Norden. Das Gebäude wurde von 1893 bis 1972 zu Schulzwecken genutzt. Der heutige Hauptnutzer ist der Kinderschutzbund.
Geschichte
Die Sielschule wurde 1893 auf einem freien Grundstück im Winkel von Am Alten Siel und der Heringstraße errichtet. Sie war zuständig für die Westerkluft, einem ehemaligen, westlichen Stadtteil von Norden. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde sie als eigenständige Schule geführt. Im Oktober 1949 verfügten Schulbehörde und Stadt die Dreiteilung der Markt-, Zingel- und Sielschule. Die Gliederung sah vor, dass unter "Norden I" die Marktschule mit elf Räumen, unter "Norden II" die Zingelschule mit sechs Räumen, zuzüglich einer Schulbaracke mit drei Räumen zusammengefasst wurden. "Norden III" umfasste vier Räume der Marktschule, vier Räume der Sielschule und zwei Räume an der Westgaster Schule. Die herrschenden Raumprobleme konnten erst durch den Bau der Grundschule Lintel im Jahr 1955 sowie der Grundschule Im Spiet im Jahr 1962 entspannt werden.
Heute beherbergt die alte Sielschule den Norder Ortsverband des Kinderschutzbundes. Bis 2018 befand sich zudem im Obergeschoss eine Drogenberatungsstelle.[1]
Literatur
- Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 121-127