Vorsängers Haus
Vorsängers Haus | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1891 (1804) | |||||||
| Erbauer | Jüdische Gemeinde Norden | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Synagogenweg 2
26506 Norden | |||||||
Vorsängers Haus ist der Name eines Gebäudes im Synagogenweg. Hier wohnte bis zur Reichspogromnacht 1938 der Vorsänger, eine Art Chorleiter bzw. Musikverantwortlicher, der jüdischen Gemeinde. Weiterhin war hier das Sekretariat der Gemeinde und ein Versammlungsraum eingerichtet.[1] Im Keller des Hauses befand sich ein Frauenbad. Im Hinterhaus wurde Holz zum Sargbau sowie die Totenbahren aufbewahrt. 1891 wurde das 1804 erbaute Gebäude durch einen Neubau ersetzt.[2]
Das Gebäude steht heute wegen seiner geschichtlichen Bedeutung aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Kultur- und Geistesgeschichte als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz und wird als Restaurant benutzt. Lange Zeit befand sich hier das "Restaurant Klütje", mittlerweile ist es eine Pizzeria ("Pizzeria Italia").