Hof Deichrichterweg
GHof Deichrichterweg | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Westermarsch II | |||||||
| Erbaut | vor 1895 | |||||||
| Genaue Lage | Deichrichterweg 2
26506 Norden | |||||||
Der vermutlich zu Anfang des 19. oder Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Hof am Deichrichterweg ist giebelseitig zum Deichrichterweg gebaut, welcher den vorderen Teil wie einen Halbring umrundet. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist bereits ein Hof an der Stelle verzeichnet, bei dem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um diesen handelt.[1]
Zum Hof gehörten ausgedehnte Ländereien sowie ein wunderschöner Garten mit einem Teich. Der Hof wurde auch südseitig von einem kleinen, künstlich geschaffenen Kanal umflossen. Zuletzt war er im Besitz der Familie Gerdes und wurde nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Der Scheunentrakt wurde von einem Norder Pferdehalter gepachtet, der von hier aus Reittouren anbot.
Der Hof brannte in der Nacht zum 6. November 2015 vollständig nieder und ist seitdem eine Ruine.[2] Zeitweise wurde ein Schuppen auf dem Anwesen von einem reisenden, polnischen Obdachlosen als Behausung genutzt. Dieser hatte sich dort häuslich eingerichtet und auch ausgemusterte Möbel herangeschafft. Seine Anwesenheit führte zu mehreren Einsätzen von Feuerwehr und Polizei sowie zu Beschwerden von Anwohnern bei den Ordnungsbehörden, da der "Bewohner" immer wieder Feuer in der Hütte machte, um sich Essen zuzubereiten.
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Der abgebrannte Scheunentrakt von Norden aus betrachtet.
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Blick von Südosten auf den Hof.
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Aus Richtung Deichrichterweg.
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Das Anwesen wird teilweise von Gräben umfriedet.
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Ansicht von der Itzendorfer Straße.
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- ↑ Einsatzbericht der Feuerwehr Norden, abgerufen am 22. November 2020.