Mackeriege

Aus Norder Stadtgeschichte
Version vom 10. Januar 2021, 08:15 Uhr von Ostfriesenlord (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==Mackeriege== |- ! colspan="2" |{{#multimaps: | Title = Mackeriege | Text = Gemei…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Mackeriege

{{#multimaps: Title = Mackeriege Text = Gemeindestraße in Norden center = 53.59230455858779, 7.198393411589502 marker = 53.59230455858779, 7.198393411589502 zoom = 17 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr vor 1735
Namensgebung vor 1735
Historische Namen unbekannt

Die Mackeriege ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Die Straße grenzt nordöstlich an die Westerstraße und südwestlich an die Knyphausenstraße. Über einen Trampelpfad kann man südöstlich zum Gartenfeld gelangen.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Straßenname setzt sich aus dem Ruf- oder Familiennamen "Macko" oder "Macke" mit "Riege" zusammen.[1] Über diese Person ist jedoch nichts weiter bekannt. Als Riege bezeichnete man Straßenzüge, an denen sich die Häuser aneinanderreihten.

Entwicklung

Die Bewohner der Mackeriege waren ursprünglich bis ins 19. Jahrhundert hinein dem Dominikanerkloster und nach der Säkularisation dem Norder Amtmann als Rechtsnachfolger gegen das Privileg der Steuerfreiheit zum Handdienst (Naturaldienste wie z.B. handwerkliche Arbeiten) verpflichtet. Ferner gehörten die Bewohner der Mackeriege im Gegensatz zu den anderen Riegen unter die Gerichtsbarkeit der Stadt Norden. In der Beschreibung der Stadt und des Amtes Norden von Hermann Wichmann Grems im Jahre 1735 steht: "... sind schuldig, bey dem Hochfürstl. Torff in der Torff-Scheune und zu den Schill-Feuren bey dem Hause Berum zu arbeiten; Hergegen geben sie auch keine Schatzungen und tragen keine weiteren onera, als daß sie den gewöhnlichen Liecent anderen gleich geben müßen". Ende des 18. Jahrhunderts befanden sich acht Häuser in der Mackeriege.[2]

Die Mackeriege dürfte zu den ältesten Straßen im Stadtgebiet gehören. Mindestens seit etwa 1895 hat sich der Straßenverlauf nicht geändert.[3]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Daneben befindet sich hier die Agentur für Arbeit (Hausnummer 1) sowie die Gärtnerei Bodenstab (Hausnummer 5).

Früher befand sich hier zudem eine Außenstelle des Opferhilfevereins "Weißer Ring" (Hausnummer 7)

Einzelnachweise

  1. Remmers, Arend (2004): Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer, S. 145
  2. Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1ff.
  3. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch