Isaak Klein war von 1897 bis 1919 zweiter Lehrer, danach von 1919 bis 1939 Hauptlehrer (Inhaber der ersten Lehrstelle) an der jüdischen Schule im Synagogenweg.[1] Nach der Reichspogromnacht 1938 wurde er von den Nationalsozialisten gezwungen, die religiösen Gegenstände, die noch kein Raub der Flammen geworden waren eigenhändig anzuzünden. Klein weigerte sich zunächst, doch tat er es, nachdem er mit der Erschießung bedroht worden war.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Norden (Kreis Aurich, Ostfriesland): Jüdische Geschichte / Synagoge auf Alemannia Judaica, abgerufen am 14. April 2021
- ↑ Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 27