Nadörster Schule

Aus Norder Stadtgeschichte
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Nadörster Schule

{{#multimaps: Title = Nadörster Schule Text = Ehemalige Schule in Nadörst center = 53.566287239148785, 7.243226249168711 circle = 53.566287239148785, 7.243226249168711 :25 zoom = 17 width = 300px height = 300px

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Basisdaten
Entstehungszeit 1949 / 1951
Erbauer Gemeinde Süderneuland II
Bauweise Ziegelsteinbau
Entwidmung 1961
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Bahnhofsweg 6

26506 Norden

Das ehemalige Schulgebäude, aufgenommen am 5. Juni 2021.

Die Nadörster Schule war eine zweiklassige Grundschule am Bahnhofsweg 6 in Nadörst. Sie entstand 1949 (nach anderen Quellen erst 1951) als Nachfolger der alten Nadörster Schule. Das Gebäude ist bis heute erhalten und wird für private Wohnzwecke genutzt.

Geschichte

Aufgrund der Abgängigkeit des bisherigen Schulgebäudes und des enormen Schülerzuwachses wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein Neubau erforderlich. Schnell wurde ein geeignetes Gelände in unmittelbarer Nähe gefunden. Das hier befindliche Land gehörte als Schulland ohnehin bereits der Schule. Mit der Verpachtung der Ländereien wurde u.a. die Finanzierung der Schule und des Lehrers bewerkstelligt.

Nach Beendigung der Bauarbeiten im Jahr 1949 oder 1951 (je nach Quellenlage) begann der reguläre Schulbetrieb. Dieser war jedoch nur von kurzer Dauer, denn bereits Ende der 1950er Jahre sank die Schülerzahl rapide ab, sodass die Schule bereits 1961, wie auch die Altendeichsschule, wieder geschlossen wurde. Die verbliebenen Schüler wurden an die jüngst errichtete Grundschule Süderneuland an der Wurzeldeicher Straße umgeschult. Als Grund für den Schülerschwund war der Fortzug ehemaliger Vertriebener und Flüchtlinge aus den (ehemaligen) deutschen Ostgebieten, die zu tausenden nach Ostfriesland kamen, aber im Rahmen des Wirtschaftswunders vielfach wieder fortzogen, um in strukturstärkeren Gebieten - wie beispielsweise dem Ruhrgebiet - eine Arbeit zu finden.

Trivia

Lange Zeit war es Brauch in Nadörst, dass jeder Schüler nach Ende der Schulzeit einen Baum am Schulhof pflanzen musste.[1] Das erklärt, warum sich hier noch heute mehrere Apfel-, Kirch-, und Birnenbäume befinden.

Einzelnachweise

Literatur

  • Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 93-95

Siehe auch