Lintelermarscher Seedeich | |||||||||||
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| Basisdaten | |||||||||||
| Kategorie | Orte in Norddeich | ||||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norddeich | ||||||||||
| Baubeginn | unbekannt | ||||||||||
| Fertigstellung | unbekannt | ||||||||||
Als Lintelermarscher Seedeich (auch: Norddeicher Seedeich; ursprünglich nur Norddeich) bezeichnet man die an der Grenze zwischen Westermarsch II und Norddeich befindliche Weiterführung der Deichlinie bis zum Ostermarscher Seedeich. Der Name ergibt sich aus der früheren Gemeinde Lintelermarsch, von der Norddeich nur ein Ortsteil war und diese Bezeichnung wiederum ursprünglich nur für den nördlichen Teil der Marsch verwendet wurde.
Bei der Februarflut 1962, als die Küste des Norderlands nur knapp einer Katastrophe entkam, wurden die Seedeiche deutlich verstärkt und die bis dahin eigenständig agierenden Deichachten von Lintelermarsch, Westermarsch, Ostermarsch und Leybuchtpolder (mit der Wester-Charlottenpolder Deichacht) in die Deichacht Norden eingegliedert. Auch die Deichacht der damals noch eingeständigen Gemeinde Nesse (heute Gemeinde Dornum) kommt zur Norder Deichacht. Bereits 1963 wurden Neuregelungen zum Küstenschutz durch das Niedersächsische Deichgesetz (NDG) erlassen. Die Deichverstärkungsmaßnahmen dauerten bis 1988 an.
Der Deich wird seit dem Ausbau des Norddeicher Hafens an mehreren Stellen durchbrochen, was dem Küstenschutz durch entsprechende Baumaßnahmen rund um den Hafen jedoch keinen Abbruch tut.
Einzelnachweise